Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Franzosen sind dem Sparen nicht zugeneigt Deutsche Manager sparen beim Essen

Im Gegensatz zu vielen ihrer ausländischen Kollegen sparen deutsche Manager in wirtschaftliche schlechten Zeiten vor allem beim Restaurantbesuch. Italiener, Briten und Spanier kürzen die Ausgaben für Kleidung und Musik.

HB BERLIN. Insgesamt hätten bei der Umfrage gut die Hälfte aller befragten deutschen Führungskräfte angegeben, wegen der flauen Wirtschaftslage bei ihren persönlichen Ausgaben zu sparen, berichtete das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Mittwoch aus der „UPS Europe Business Monitor“-Umfrage vom Herbst 2003 unter fast 1 500 europäischen Topmanagern. Fast ein Drittel der deutschen Manager gab demnach weniger bei Restaurantbesuchen aus, gut ein Fünftel sparte bei Dingen wie Bekleidung, Musik oder Möbel.

Die deutschen Manager waren der Umfrage zufolge auch eher zum Sparen geneigt als ihre Kollegen in anderen Ländern. So gaben nur 44 Prozent der befragten französischen Führungskräfte an, ihre persönlichen Ausgaben zurückzuschrauben. Bei den italienischen Managern waren es nur 35 Prozent und bei den belgischen gar nur 24 Prozent.

Auch die Sparbereiche unterschieden sich: In Italien, Großbritannien und Spanien gaben die Manager an, eher bei Dingen wie Bekleidung, Musik oder Möbeln zurückzustecken als beim Essengehen. Die Niederländer sparten wie die Deutschen eher im Restaurant. Bei den belgischen Managern rangierten Reisen und Urlaub an erster Stelle der Sparliste.

Startseite
Serviceangebote