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Gericht bestätigt fristlose Kündigung Autoritäre Führung kostet Angestellten den Job

Wer als Führungskraft Mitarbeiter schlecht behandelt und mit autoritärem Gehabe eine überdurchschnittlich hohe Personalfluktuation auslöst, muss mit einer außerordentlichen Kündigung rechnen.

crz GARMISCH. Das hat das Hessische Landesarbeitsgericht im Fall einer Kindertagesstätten-Leiterin entschieden, die über 15 Monate lang ihre acht unterstellten Kolleginnen und den Elternausschuss zur Weißglut getrieben hatte. Am Ende warfen sieben Beschäftigte das Handtuch. Das bewog den Arbeitgeber, der ordentlich nicht kündbaren Führungskraft fristlos zu kündigen. Zu Recht, meinten die hessischen Landesarbeitsrichter. Wer Mitarbeiter permanent schikaniere, belege damit seine mangelnde persönliche Eignung. Einer Abmahnung habe es nicht bedurft, weil die Führungskraft die Vorfälle abgestritten und damit zu erkennen gegeben habe, dass sie ihr Verhalten nicht ändern werde.

Hess. LAG, Az.: 1 Sa 19/04

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