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In vielen Sozietäten fehlen strukturierte Integrationsprogramme Kanzleien geben neuen Partnern nur selten Starthilfe

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Doch auch in deutschen Sozietäten gibt es Ausnahmen. So arbeitet man etwa bei Nörr Stiefenhofer Lutz vor Aufnahme des neuen Partners und danach mit einem "Mentorenprogramm". "Jeder neue Partner bekommt einen solchen Ansprechpartner auf gleicher Ebene an die Seite gestellt", sagt Karl Rauser, Personal-Berater bei Nörr. Aufgabe des Mentors ist es unter anderem, den Neuen sowohl Mitarbeitern, Partnern als auch Mandaten vorzustellen.

Allerdings ist nicht alles Gold, was glänzt, meint Berater Graf von Pfeil. Teilweise existierten zwar Programme, "aber die werden weder systematisch noch strukturiert durchgeführt und ihre Ergebnisse auch nicht nachgehalten".

Die Betroffenen jedenfalls befürworten eine institutionalisierte Integration. "Coaching innerhalb der Kanzlei oder gruppenbildende Veranstaltungen sind absolut sinnvoll, um die Neuen besser in die Kanzleikultur einzubetten", sagt Drosdeck.

Dafür, dass das künftig auch in deutschen Sozietäten häufiger passiert, sieht Vaagt gute Chancen. "Mittlerweile", so Vaagt, "setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass man Kommunikation und Beziehungsgestaltung managen kann - auch gegenüber gestandenen Partnern."

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