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Job auf Zeit Forscher sagt Professur wegen Befristung ab

Die Professur an der Frankfurter Goethe- Universität zur Erforschung des Holocausts bleibt vorerst unbesetzt. In den Berufsverhandlungen konnten sich Universität und der Münchner Zeitgeschichtler Dieter Pohl nicht über die Ausstattung der Professur einigen.

HB FRANKFURT. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ hatte Pohl bis zuletzt darauf beharrt, dass die ursprünglich vorgesehene Befristung der Stelle auf sechs Jahre gestrichen wird. Darauf habe sich die Universität aus rechtlichen Gründen nicht einlassen können, weil diese Vorgabe in der Ausschreibung formuliert war.

Der Vorsitzende des Stiftungsrates des Fritz-Bauer-Instituts, der Frankfurter Kulturdezernent Felix Semmelroth, bedauerte die Entscheidung. Man werde gemeinsam mit der Universität an einer Lösung arbeiten. Die Professur ist mit der Leitung des Instituts verbunden, die nach dem legendären Staatsanwalt Fritz Bauer benannt ist, der in Frankfurt den Prozess gegen Verantwortliche des NS-Vernichtungslagers Auschwitz organisiert hatte.

Das 1995 begründete Institut hat sich auf die Erforschung des Massenmordes an Juden während des Zweiten Weltkriegs spezialisiert. Es wird finanziert von der Stadt Frankfurt, dem Land Hessen, der Universität und einem Förderverein. Es wird kommissarisch geleitet von Dietfrid Krause-Vilmar, dessen Vertrag am 31. März 2007 ausläuft.

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