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Jobs der Zukunft Zukunftsbranche: Bio- Umwelttechnik

Die Dynamik der Biotechnologie ist enorm. Die Zahl der Spezialisten wächst jedes Jahr zweistellig ­ vor zwei Jahren waren es 14 500. An jedem der hoch bezahlten Arbeitsplätze in der Forschung hängen zehn Jobs in Produktion, Verpackung und Vertrieb.

Die "rote" Biotechnologie revolutioniert die medizinische Therapie und den Pharma-Markt. Künftig werden Medikamente nicht mehr die Symptome einer Krankheit bekämpfen, sondern direkt die Ursachen. Biotech-Medikamente können zum Beispiel schon heute den lebensgefährlichen Grippevirus Influenza im Anfangsstadium ausschalten. Auch die "grüne" Pflanzen-Biotechnologie steht vor ihrem Durchbruch. Die Europäische Kommission hat angekündigt, die strengen Richtlinien zu lockern. Die USA und China bauen schon heute gentechnisch veränderten Mais, Soja und Baumwolle an. Die "graue" Biotechnologie steckt dagegen noch in den Kinderschuhen. Genutzt wird sie für die industrielle Produktion von Enzymen und anderen Wirkstoffen, die bislang nur aus Pflanzen oder Tieren gewonnen werden konnten.

Mit der Biotech-Branche verwandt ist die Umwelttechnologie, die sich schon heute durch sämtliche Branchen zieht. Besonders gute Jobchancen sieht das Bundesumweltamt im Bereich Energiesparen und Wärmeschutz. Bis 2005 soll sich dort die Zahl der Arbeitsplätze gegenüber 1998 auf 45 000 verdoppeln. Die "erneuerbaren Energien" wie Solar- und Windkraft haben allein im vergangenen Jahr 120 000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Insgesamt verdienen rund 1,3 Millionen Menschen direkt oder indirekt in der Umwelttechnologie ihr Geld. Klassisch ausgebildete Ingenieure, Chemiker und Physiker sind in der Branche meist lieber gesehen als interdisziplinäre Alles- und Nichtskönner.

ful

Quelle: Junge Karriere

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