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Mehr Stunden abgerechnet Falsche Spesen kein automatischer Kündigungsgrund

Wenn ein Unternehmen über längere Zeit Manipulationen an Spesenabrechnugnen toleriert hat, dann kann es sich nicht plötzlich darauf berufen und den Arbeitnehmer kündigen.

HB FRANKFURT/M. Das hat das Arbeitsgericht Frankfurt in einem am Dienstag bekannt gewordenen Urteil entschieden. Die Richter gaben der Klage eines Projektleiters gegen ein Reinigungsunternehmen statt und erklärten dessen fristlose Kündigung für unwirksam.

Der Mann hatte Spesen für 13 Stunden pro Tag abgerechnet, obwohl er nur 10 Stunden gearbeitet hatte. Er konnte beweisen, dass die Firma diese Praxis aus steuerlichen Gründen länger als zehn Jahre toleriert hatte. Dulde ein Vorgesetzter über längere Zeit Manipulationen, könne er dem Arbeitnehmer nicht plötzlich einen Strick daraus drehen, sagte der Vorsitzende Richter.

Az.: 1 Ca 4545/03

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