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Strafversetzung Manager muss Degradierung hinnehmen

Der Betriebsstellenleiter eines Frachtunternehmens wurde von seinem Arbeitgeber nach mehreren Fehlentscheidungen zum Sachbearbeiter degradiert. Dagegen klagte die ehemalige Führungskraft beim Arbeitsgericht. Ein Urteil steht noch aus.

Da sich der Manager durch die Strafversetzung gedemütigt fühlte, stellte er bei Gericht auch noch den Eilantrag, bis zum Ende des Verfahrens wieder in seinen alten Job zurückkehren zu dürfen. Es sei für ihn als Betriebsstellenleiter nicht zumutbar, nur noch einfache Tätigkeiten auszuführen.

Die Richter sahen das anders. Es sei einem Angestellten durchaus zuzumuten, eine Degradierung wegen schlechter Arbeitsleistung bis zu einem rechtskräftigen Urteil im Hauptverfahren hinzunehmen. Der Exmanager muss weiter Akten sortieren (Arbeitsgericht Frankfurt, 7 Ga 98/07).

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