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Vorstandsgehälter 2005 Allianz-Chef verdient weniger als sein Top-Sanierer

Weil der Allianz-Konzern zu den Dax-Unternehmen gehört, die die Gehälter ihrer Vorstände einzeln ausweisen, lässt der Geschäftsbericht für 2005 einen Blick auf die Lohnzettel der Oberen des Finanzriesen zu. Ergebnis: Der Top-Verdiener ist nicht der Chef, sondern ihm unterstellt.
Herbert Walter. Foto: AP

Herbert Walter. Foto: AP

HB MÜNCHEN. Laut der Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr machte sich der Gewinnsprung der Allianz im Geldbeutel der Vorstände deutlich bemerkbar: Konzernchef Michael Diekmann bekam eine Gesamtvergütung von 5,030 Millionen Euro - rund 0,3 Millionen mehr als im Vorjahr. Spitzenverdiener im Konzern war allerdings erneut der Dresdner-Bank-Chef und erfolgreiche Sanierer Herbert Walter mit 5,165 Millionen Euro.

Laut Geschäftsbericht bekam Diekmann im vergangenen Jahr 2,4 Millionen Euro ausbezahlt. Außerdem wurde ihm ein Bonus von 2,6 Millionen Euro gutgeschrieben, dessen Höhe sich je nach Aktienkurs in den kommenden Jahren noch verändern kann. Walter bekam 1,75 Millionen Euro auf die Hand und hat Aussicht auf einen satten Nachschlag von 3,3 Millionen Euro.

Platz drei belegte der inzwischen ausgeschiedene Chef der Sachversicherung Deutschland, Reiner Hagemann, mit insgesamt 3,85 Millionen Euro. Finanzchef Paul Achleitner erhielt 3,73 Millionen, Chefbuchhalter Helmut Perlet 3,68 Millionen Euro. Kleinstverdiener unter den zehn Allianz-Vorständen war Werner Zedelius, der für Wachstumsmärkte verantwortlich zeichnet und insgesamt 3,0 Millionen Euro bekam.

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