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Wintersport-Haftpflichtversicherung ist nicht erforderlich Wer muss bei einem Skiunfall zahlen?

Sie sind selbst Unfall-Opfer: In diesem Fall können Sie ihren Unfallgegner dafür haftbar machen. Notieren Sie unbedingt Namen und Adressen von Beteiligten und Zeugen. Eine Klärung des Unfallhergangs ist sonst kaum mehr möglich. Wer dauerhaften Schaden erleidet und eine Unfallversicherung besitzt, kann dort seine Ansprüche geltend machen.

Sie verletzen sich selbst: In diesem Fall übernimmt Ihre Krankenversicherung die Behandlungskosten. Im Ausland gibt es für privat Versicherte in der Regel keine Probleme, dagegen müssen gesetzlich Versicherte erfragen, ob es ein Sozialversicherungsabkommen mit dem jeweiligen Urlaubsland gibt. In vielen Fällen wird sofort privat abgerechnet. Zu empfehlen ist daher, einen Auslandskrankenschein, den so genannten E 111, mitzunehmen, wenn man nicht unter Umständen auf erheblichen Mehrkosten sitzen bleiben will.

Reisen Sie beispielsweise in die USA, einem Land ohne Sozialversicherungsabkommen, sollten Sie eine Auslandsreisekrankenversicherung abschließen. Diese Versicherung übernimmt auch die Kosten für einen Rücktransport, die gesetzliche Kassen kommen meist dafür nicht auf.

Ansprüche des Opfers gegen Sie: Jeder Ski- oder Snowboardfahrer sollte eine "allgemeine" Haftpflichtversicherung abschließen - eine spezielle Haftpflichversicherung für den Wintersport ist nicht erforderlich. Damit sind alle Behandlungskosten sowie Schmerzensgeld- und Schadenersatzansprüche wegen Verdienstausfall oder bleibender Gesundheitsschäden des Opfers abgedeckt. Ohne diese Versicherung müssen Sie lebenslang mit ihrem gesamten Vermögen haften. Eine Auszahlung erfolgt außerdem nicht bei vorsätzlich verursachten Fällen. Bei grober Fahrlässigkeit etwa infolge von Trunkenheit kann die Versicherung Sie in Regress nehmen.

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