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Präsentieren Wie Sie wirklich spannende Vorträge halten

84 Prozent der Präsentationen gelten als langweilig, 97 Prozent als verbesserungswürdig. Dabei nehmen sie so viel Zeit in Anspruch. Spannende Vorträge zu halten ist nicht leicht, aber man kann es lernen. Ein Leitfaden.
11.07.2011 - 13:15 Uhr Kommentieren
Alfred Hitchcock: Wenn Sie in Ihrem Vortrag so viel Spannung erzeugen können wie der Altmeister, haben Sie gewonnen.

Alfred Hitchcock: Wenn Sie in Ihrem Vortrag so viel Spannung erzeugen können wie der Altmeister, haben Sie gewonnen.

Düsseldorf Manchmal dauern sie nur wenige Minuten, manchmal Stunden: Vorträge, Präsentationen oder Reden sind ein wichtiges Element in der modernen Geschäftswelt – doch häufig auch sehr langweilig. In Deutschland ist das Problem besonders groß: 84 Prozent der Präsentationen werden als langweilig bzw. einschläfernd empfunden, ganze 97 Prozent werden als verbesserungswürdig bewertet. Vor allem US-Amerikaner trauen ihren Augen und Ohren nicht, wenn sie hierzulande eine Präsentation zu sehen bekommen.

Michael Moesslang kennt die Probleme aus langjähriger Erfahrung. Früher war er Inhaber einer Werbeagentur, heute 5-Sterne-Redner, Dozent an der Hochschule München und Coach. Nun hat Moesslang seine Erfahrungen in einem Buch zusammengefasst: „So würde Hitchcock präsentieren“.

Die Kernidee ist – wie der Titel erahnen lässt – Spannung zu erzeugen. Was sich leicht anhört, bedingt viele kleine Schritte. Es beginnt mit der Analyse, was falsch gemacht wird. Kennzeichnend für schlechte Präsentationen oder Vorträge sind Zeitmangel, mangelnde Vorbereitung und fehlende Gedanken über Dramaturgie bzw. Spannungsbogen. Moesslang rät: Wenn zu wenig Zeit ist, sollte man lieber ganz auf den Vortrag verzichten. Doch das geht ja häufig nicht. Dann sollte man zumindest folgende Kardinalfehler vermeiden:

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    Langweilige Präsentationen gehören zum Alltag in Unternehmen. Auf der anderen bringt es allein nichts, Show zu machen. Show ist kein Selbstzweck. Entscheidend ist die Persönlichkeit des Vortragenden, sonst könnte er die Informationen ja auch per Email versenden. „Der Faktor Mensch prägt mehr als alles andere das Image von Unternehmen und Produkten“, schreibt Moesslang.

    Der Vortragende muss also die Sinne reizen. Das Zwischenhirn reagiert nicht auf Mittelmaß. Zwar reagiert jeder Zuhörer unterschiedlich auf einen Reiz, aber wirklich entziehen kann sich keiner Bildern und Emotionen.

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