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Protest gegen Kleiderordnung Shorts nicht erlaubt – Brite kommt im Kleid zur Arbeit

Warum dürfen Frauen im Büro einen Rock anziehen, Männer aber keine kurze Hose? Ein Brite wollte diese Ungleichbehandlung nicht auf sich sitzen lassen – und kam deswegen im Kleid zur Arbeit.
22.06.2017 - 09:06 Uhr 2 Kommentare

Düsseldorf Nicht nur in Deutschland, auch in Großbritannien schwitzen wegen der Hitzewelle die Menschen in ihren Büros.

Der 20-jährige Brite Joey Barge aus Buckinghamshire, so berichtet die Zeitung „Daily Mail“, kam daher in kurzer Hose zur Arbeit – und wurde aus Gründen der Kleiderordnung wieder nach Hause geschickt.

Aus Protest zog sich der Callcenter-Angestellte daraufhin ein Kleid an und fuhr zurück ins Büro. Auf dem Weg dorthin schoss er Fotos von sich, postete diese auf Twitter – und erntete tausende Reaktionen.

Sein Arbeitgeber änderte daraufhin die Kleiderordnung. Die schriftliche Mitteilung dazu postete Joey ebenfalls auf Twitter: Danach ist es den Männern im Büro nun erlaubt, 3/4-lange Hosen zu tragen, aber nicht in hellen Farben, sondern nur in schwarz, dunkelblau oder beige. „Ein Teilsieg?“, kommentierte der Brite.

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    Seine Vorgesetzten boten ihm daraufhin an, dass er wieder nach Hause fahren und die Kleidung wechseln könne. „Aber ich habe gesagt, ich bleibe gerne hier“, so Barge gegenüber der „Daily Mail“, und trug das Kleid bis zum Feierabend.

    Auch in Frankreich protestierten Busfahrer auf ähnliche Weise. Ihre Röcke waren aber deutlich dezenter als der von Joey Barge.

    Für Männer in Schweden war das allerdings wohl kaum etwas Neues. Schon 2013 berichtete die „BBC“ darüber, dass Zugführer in dem skandinavischen Land Röcke tragen.

    • sdm
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    2 Kommentare zu "Protest gegen Kleiderordnung: Shorts nicht erlaubt – Brite kommt im Kleid zur Arbeit"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das ist echter, britischer Humor. Köstlich!

    • Und wie steht es mit dem Kilt? Dagegen kann doch in UK nichts gesagt werden.

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