Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Recruiting am Rechner Unternehmen locken Mitarbeiter mit Videospielen

Auf der Suche nach den besten Bewerbern setzen Unternehmen immer mehr auf soziale Netzwerke – die helfen allerdings bislang wenig. Stattdessen könnten virtuelle Spiele bald zur realen Recruiting-Plattform in der realen Welt werden.
18.08.2012 - 11:18 Uhr 3 Kommentare
Virtuelle Spiele könnten bald zur Plattform für das Recruiting in der realen Welt werden. Quelle: dpa

Virtuelle Spiele könnten bald zur Plattform für das Recruiting in der realen Welt werden.

(Foto: dpa)

Köln Felgen polieren, Logos überprüfen, Wohnmobile entwickeln: So lautet die ungewöhnliche Ingenieurslaufbahn bei Daimler - zumindest im virtuellen Karrierespiel Fliplife. Dort ist der Autobauer ein beliebter Arbeitgeber: Binnen 30 Tagen nach dem Start der Daimler-Seite in Fliplife heuerten mehr als 2000 Online-Ingenieure an.

Noch nutzt Daimler die Plattform nicht für das Recruiting in der realen Welt, doch das könnte sich ändern: Nach den Plänen der Spielemacher sollen die Nutzer künftig auch echte Projekte der teilnehmenden Firmen bearbeiten.

Auf der Suche nach Fachkräften gehen Firmen neue Wege im Internet: In Netzwerken wie Xing oder Facebook hat fast jeder Mittelständler bereits einen Auftritt. Bei der Personalwerbung hilft das jedoch wenig: „Messbare Erfolge im Social Recruiting können nur wenige Unternehmen aufweisen“, sagt Florian Schreckenbach.

Der Geschäftsführer der Kommunikationsberatung Embrander benennt damit ein Ergebnis einer aktuellen Studie, die er mit der Hochschule Rhein-Main verfasst hat. „Soziale Netzwerke sind nur ein Teil einer Personalmarketing-Strategie, aber den entscheidenden neuen Kanal gibt es noch nicht“, sagt er.

Einige Arbeitgeber werfen daher gleich an mehreren Stellen im Internet ihre Angeln aus. Wie Daimler ködert Marriott Kandidaten über ein Computerspiel. My Marriott Hotel bietet eine Auswahl an Jobs in der Hotelkette an. Wem dann der Umgang mit dem virtuellen Staubwedel gut gefällt, gelangt per Mausklick zur Jobseite von Marriott.

Chancen durch Crowdsourcing
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen
3 Kommentare zu "Recruiting am Rechner: Unternehmen locken Mitarbeiter mit Videospielen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Hi Andreas, im Oktober findet dazu die GamifyCon in München statt. (gamifycon.org) Das Thema Mitarbeitereinbindung ist hier auch vertreten. Recruiting nicht ganz so stark.
    Hier aber evtl. auch ein Interview, dass dich interessieren könnte: http://talentim.wordpress.com/2012/11/29/hr-trends-no-4-gamification/

    Cheers

  • Interessante Idee! Im Rahmen einer Seminararbeit beschäftige ich mich derzeit mit den heutigen Personalgewinnungsmaßnahmen. Auf http://www.headhunter-light.de/mitarbeiter-finden-wie-suchen-jobsuchende-online/ fand ich dazu auch einen Artikel der sich mit Social Media Recruiting befasst. Jedoch stehe ich dem dem Recruiting via Facebook kritisch gegenüber. Der Erfolg via Videospiele interessiert mich allerdings sehr, ich hoffe man liest mal etwas über erste Erfahrungen!

  • ... wenn sie dann merken in welchem Boot sie sitzen, nein kein Luxusliner, eher eine Galeere. Na, denn Prosit.

Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%