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Remote-Events Fünf Ideen für digitale Alternativen zur Weihnachtsfeier

Zahlreiche Anbieter werben mit digitalen Alternativen zur Weihnachtsfeier. Was möglich ist, welche Angebote es gibt – und was sie kosten.
15.11.2020 - 10:30 Uhr Kommentieren
Wer ein wenig im Internet sucht, stößt auf eine Vielzahl von Anbietern, die um die Gunst von feierfreudigen Firmen buhlen. Quelle: mauritius images / Wavebreakmedia
Remote-Weihnachtsfeier

Wer ein wenig im Internet sucht, stößt auf eine Vielzahl von Anbietern, die um die Gunst von feierfreudigen Firmen buhlen.

(Foto: mauritius images / Wavebreakmedia)

Düsseldorf Weihnachtsfeiern sind in vielen Unternehmen der Höhepunkt des Jahres. Durch die neuerlichen Kontaktbeschränkungen drohen sie in diesem Jahr jedoch zum emotionalen Tiefpunkt zu werden. Solche Feste seien eigentlich ein wichtiges Ritual, um den sozialen Kitt zwischen den Mitarbeitern zu stärken und deren Motivation zu steigern, sagt Hannes Zacher, Professor für Arbeitspsychologie an der Universität Leipzig.

„Wenn die Weihnachtsfeier nicht stattfindet, besteht die Gefahr, dass die Belegschaft auseinanderfällt und die Identifikation mit der Firma abnimmt – obwohl die Gründe für die Absage nachvollziehbar sind.“ Gerade am Ende eines schwierigen Krisenjahres sollten sich Firmenchefs deshalb eine Alternative überlegen, um ein Zeichen der Wertschätzung zu senden.

Wer im Internet danach sucht, stößt auf eine Vielzahl von Anbietern, die um die Gunst der feierfreudigen Firmen buhlen. Das Angebot reicht von der Online-Schnitzeljagd über ein Speeddating in verschiedenen Chaträumen bis hin zu mehrstündigen Spielshows. Je nach Anbieter kann das einige Hundert, aber auch mehrere Tausend Euro kosten. Eine Übersicht über Anbieter und Kosten:

Idee 1: Digitale Schnitzeljagd

In Escape-Rooms müssen Teilnehmer Hinweise kombinieren und das Rätsel in einer bestimmten Zeit lösen. Das soll auch digital funktionieren, sagen die Anbieter. Die Erfurter Agentur Hirschfeld bietet das etwa an. Das zweistündige Programm kostet 49 Euro pro Teilnehmer (plus MwSt.) bei einer Gruppe von 100 Personen. Günstiger ist der Anbieter „Escape Online“: Eine Gruppe von bis zu sechs Teilnehmern zahlt pro Stunde zehn Euro.

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    Idee 2: Onlinespiele

    Die Agentur Weihnachtsplaner bietet eine virtuelle Quizshow an. Ein Moderator führt durch die Sendung, die Teilnehmer beantworten Fragen im Chat. Alternativ gibt es auch Spiele, bei denen Begriffe anhand von Pantomime oder Erklärungen erraten werden müssen. Dauer: 1,5 Stunden. Für 100 Teilnehmer kosten die Spiele etwa 2500 Euro (plus MwSt.). Weniger aufregend, aber kostenlos ist es, Klassiker wie „Stadt, Land, Fluss“ oder Ratespiele wie „Wer bin ich?“ per Videokonferenz zu spielen.

    Idee 3: Kochkurs per Videokonferenz

    Das Start-up Virtual Teamevents aus Unna bietet einen virtuellen Kochkurs mit einer österreichischen TV-Köchin an. Die Teilnehmer bekommen die Zutaten per Post und kochen unter ihrer Anleitung Schaumsuppe, Rinderfiletsteak (oder eine vegetarische Alternative) und eine Mousse. Dauer: 2,5 Stunden, Kosten: 160 Euro pro Person (ab 22 Teilnehmern). Die Firmen Kochbox.com, Foodatlas.de oder Aveato.de haben ähnliche Angebote (Preise auf Anfrage).

    Idee 4: Digitale Weinprobe

    Eine Weinprobe kann auch virtuell funktionieren. Beim Anbieter Einfach Genießen aus München etwa können Firmen Weinflaschen ordern (25 Euro ab zwei Flaschen) – und den Experten noch dazu (für 500 Euro). Dieser gibt ein bis zu 90-minütiges Weinseminar. Ähnlich ist das Angebot von European Wine Education, ebenfalls aus München. Das Basispaket mit vier Weinen kostet 99 Euro pro Teilnehmer (ab zehn Personen buchbar).

    Idee 5: Virtuelle Party

    Die Brandenburger Agentur Teamgeist.com bietet eine „Remote Christmas Party“ an. Nach einer zentralen Videoschalte treffen sich die Gäste in einem eigenen virtuellen Unterraum – und können dort etwa einem DJ lauschen oder an einem Speeddating teilnehmen. Dabei hat jeder eine Minute Zeit, um sich mit einem Kollegen über eine vorgegebene Frage auszutauschen. Preise auf Anfrage.

    Mehr: O du fröhliche Videokonferenz – Wie Deutschlands Firmen im Corona-Jahr Weihnachten feiern

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