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Geraldine MacCarthy Ex-Dropbox-Europachefin wechselt zu Software-Start-up Personio

Das Münchener Start-up will das SAP für Personaler werden. Die irische Managerin Geraldine MacCarthy soll dabei eine wesentliche Aufgabe übernehmen.
31.03.2020 - 11:00 Uhr Kommentieren
Die ehemalige Dropbox-Europchefin wechselt zu Personio. Quelle: Personio
Geraldine MacCarthy

Die ehemalige Dropbox-Europchefin wechselt zu Personio.

(Foto: Personio)

München Anfang des Jahres besorgte sich das Software-Start-up Personio in seiner bisher größten Finanzierungsrunde frisches Kapital. Nun ist auch klar, welche Managerin das geplante Wachstum vorantreiben soll: Geraldine MacCarthy, ehemalige Europachefin von Dropbox, zieht in den Vorstand ein und verantwortet künftig alle Marketing- und Vertriebsaktivitäten.

„Geraldine hat schon mehrfach unter Beweis gestellt, dass sie es versteht, Tech-Unternehmen erfolgreich aufzubauen“, sagte Personio-Mitgründer Hanno Renner. „Ich bin überzeugt, dass sie entscheidend zum weiteren Wachstum und dem Erfolg von Personio beitragen wird.“

Personio gilt als eines der aussichtsreichsten Start-ups in Deutschland. Das Unternehmen hat eine Standardsoftware für die Personalverwaltung von kleinen und mittelständischen Unternehmen entwickelt und gilt in der Branche als eine Art SAP für Personaler. Ziel des Unternehmens ist die Marktführerschaft in Europa.

Dabei helfen soll nun die 41-jährige MacCarthy, die viel Erfahrung in der Tech-Industrie gesammelt hat. Vor ihrer Zeit bei Dropbox arbeitete sie sieben Jahre bei Google. Bei Personio übernimmt sie die Rolle des Chief Revenue Officers.

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Standort erkennen

    Das Münchener Start-up befinde sich in einer „äußerst spannenden Wachstumsphase“, sagte sie laut Mitteilung. Personio habe großes Potenzial, zum Marktführer aufzusteigen.

    Sie soll die europäische Expansion vom neu eröffneten Standort in Dublin aus leiten. Die irische Hauptstadt habe sich für Tech-Unternehmen als „geeigneter Standort bewährt, um internationale Talente zu rekrutieren und mit deren Hilfe das europäische Geschäft auszubauen“, sagte Renner.

    MacCarthy hatte – als eine von nur sehr wenigen Frauen in diesem Jahrgang – in Dublin Physik und Chemie studiert. Im Anschluss arbeitete die zweifache Mutter gut vier Jahre für die Beratungsfirma Accenture. Kollegen schätzten „ihren Führungsstil, mit dem sie die Menschen in den Mittelpunkt stellt und Teams nachhaltig skaliert“, meinte Renner.

    Milliardenumsätze möglich

    Im Kern bietet Personio Lösungen zum Beispiel für das Bewerbermanagement und die Urlaubsplanung. Daran können andere Softwaremodule angedockt werden.

    Noch wird bei den kleinen und mittleren Unternehmen viel per Hand oder mit Excel-Tabellen gemacht. Personio will daher durch rasches Wachstum in dem neuen Markt zur Standardlösung in seinem Segment werden.

    Dann wären auch Milliardenumsätze möglich. Personio gilt als einer der heißesten Kandidaten, zu den nächsten deutschen Einhörnern, also mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet zu werden.

    Angeführt wurde die Finanzierungsrunde Anfang des Jahres vom Venture-Capital-Spezialisten Accel aus dem Silicon Valley. Der Geldgeber investierte in Unternehmen wie Slack und Facebook und begleitete Spotify beim Börsengang.

    Weiteres Kapital für Personio kam von Lightspeed-Venture-Partner sowie von Lars Dalgaard. Der Gründer von Success Factors, der seine cloudbasierte Human-Resources-Software 2011 für mehr als drei Milliarden Dollar an SAP verkaufte, stieg privat beim Münchener Anbieter ein.

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