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Bodo Janssen

(Credit: Privat)

Mindshift-Podcast Hotelmanager Bodo Janssen: „Wir waren bereit, alles zu verlieren“

Mitte März musste der Hotelmanager innerhalb von 48 Stunden seine Hotels räumen. Im Mindshift-Podcast spricht er über Ohnmacht, Schockstarre und Krisenbewältigung.
14.08.2020 - 13:58 Uhr Kommentieren

Bonn Früher hatte Bodo Janssen nur Zahlen im Kopf. Die 650 Mitarbeiter von Upstalsboom, der größten mittelständischen Hotel- und Appartementkette an der Nord- und Ostsee, wollten ihn loswerden. „Wir waren ein Unternehmen der Geheimnisse“, erinnert sich Janssen im Handelsblatt Mindshift Podcast. „Management by Champignons – alle Köpfe saßen im Dunkeln und wenn einer raus kam und zu viel wusste, dann wurde er abgeschnitten.“

Inzwischen ist Bodo Janssen einer der beliebtesten Arbeitgeber im Mittelstand. Doch der Corona-bedingte Shutdown brachte das Unternehmen in eine schwere Krise. Als der Manager Mitte März innerhalb von 48 Stunden seine Hotels räumen muss, fühlt er sich an die Scheinhinrichtungen erinnert, die er als junger Mann während einer Entführung erlebt hat.

„Wie bei Dornröschen blieb auf einmal alles stehen“, berichtet Janssen. „Wir haben uns in den Tiefschlaf gesetzt und waren dazu bereit, alles zu verlieren.“

"Wir kamen aus der Nebensaison. Das ist vom Bild her ein bisschen so, als wenn man durch die Wüste geht, die nächste Oase sieht, das wäre Ostern gewesen für uns, wo es was zu trinken gibt und dann entpuppt sich diese Oase als Fata Morgana." Bodo Janssen

Wie er und seine Mitarbeiter die letzten Wochen überstanden haben und wieso er der Krise auch viel Gutes abgewinnen kann, erklärt Bodo Janssen in der aktuellen Podcast-Folge. Außerdem spricht er über seinen Weg vom Narzissten zum empathischen Unternehmer und darüber, ob Spiritualität dabei helfen kann, ein guter Chef zu sein. Und er gibt seine Einschätzung ab, ob Corona die Art verändert, wie wir in Zukunft Urlaub machen werden.

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    Mehr: Bodo Janssen im Interview: Der Chef, den keiner mehr wollte.

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