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Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Umfragen sehen die Oberbürgermeisterkandidatin in Düsseldorf bei knapp 20 Prozent.

(Foto: Laif)

Mindshift-Podcast Marie-Agnes Strack-Zimmermann: „Das Leben ist kein Ponyhof – da muss man sich durchsetzen“

Die Liberale will in Düsseldorf Oberbürgermeisterin werden. Im Podcast spricht sie über Guerilla-Wahlkampf, ihre Großmütter – und verbale Raufereien.
11.09.2020 - 12:51 Uhr Kommentieren

Düsseldorf Heute zu Gast bei Handelsblatt-Mindshift ist die Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Sie ist ein Phänomen – und das weiß sie auch. „Der Name zu lang. Die Haare zu weiß. Das Mundwerk zu lose.“ Mit diesen Worten charakterisiert sie nicht nur sich selbst, mit diesen Worten wirbt die 62-Jährige auf Plakaten und im Internet für sich. Die Liberale will am Sonntag die erste Oberbürgermeisterin von Düsseldorf werden, wie Strack-Zimmermann in der neuen Podcast-Folge von Mindshift erklärt.

Umfragen sehen sie bei knapp 20 Prozent, und damit deutlich hinter Amtsinhaber Thomas Geisel (SPD) und dem Kandidaten der CDU, Stephan Keller. Ihre Fans sehen sie vorne. Ziel ist es, in die Stichwahl zu kommen. Und dann ist alles möglich. Das Oberbürgermeisteramt in Düsseldorf wäre die Krönung ihrer langen politischen Karriere.

„Ich bin Motorradfahrerin. Da heißt es immer: Guckst du scheiße, fährst du scheiße. Das heißt, man muss das Ziel im Auge haben, und das habe ich.“ Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Im politischen Schlagabtausch ist sie gefürchtet. Sie formuliert schnell, klar und laut. Über sich selbst sagt sie bei Handelsblatt Mindshift: „Ich bin auf die Welt gekommen, und der Lärm begann. Ich hatte große Brüder, ich bin sehr temperamentvoll. Und ich hatte große Vorbilder in meinen Eltern und Großmüttern. Eine meiner Großmütter ist unmittelbar nach dem Krieg in den Heidelberger Stadtrat gewählt worden.“

In ihrem Wahlkampf in Düsseldorf schreckt sie selbst nicht vor Guerilla-Aktionen zurück. So hat sie auf Sylt, rund 660 Kilometer von der heimischen Kö entfernt, unerlaubterweise plakatieren lassen.

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    Der Slogan „Hier weht frischer Wind. Zuhause bald auch“ brachte ihr viel Kritik, aber auch Sympathien ein. „Das Leben ist kein Ponyhof. Da muss man sich durchsetzen“, sagt sie selbstbewusst in der aktuellen Podcast-Folge. Sie erklärte die Aktion so: „Man muss dahin gehen, wo die Menschen sind. Viele Düsseldorferinnen und Düsseldorfer sind in der Urlaubszeit während Corona lieber im Heimaturlaub oder auf ihrer liebsten Nordseeinsel.“

    Unser Partner von Handelsblatt Mindshift

    Wenn Sie nach dem Hören Lust auf noch mehr Denkanstöße haben und vielleicht auch selbst aktiv werden wollen, möchten wir Ihnen die LinkedIn-Gruppe von The Shift ans Herz legen – die Diversity-Initiative der Handelsblatt Media Group und unser Partner für diese Podcast-Folge. Dort finden Sie nicht nur alles Wichtige über die Initiative, sondern auch Neuigkeiten, Interviews und Tipps rund um das Thema Diversity. Knüpfen Sie neue Kontakte und tauschen Sie sich zu aktuellem Diskussionsstoff aus – wir freuen uns auf Sie.

    Mehr: Hotelmanager Bodo Janssen: „Wir waren bereit, alles zu verlieren“. Mitte März musste der Hotelmanager innerhalb von 48 Stunden seine Hotels räumen. Im Mindshift-Podcast spricht er über Ohnmacht, Schockstarre und Krisenbewältigung.

    Digitalpfarrerin Theresa Brückner: „Wir brauchen mehr Vielfalt“. Die 33-Jährige führt ihre eigene Online-Gemeinde – auch durch die Pandemie. Im Podcast erklärt sie, warum die Menschen auch in digitalen Zeiten Orientierung suchen.

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