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Resturlaub aus 2016 Hilfe, mein Urlaub verfällt!

Für viele Arbeitnehmer droht am Monatsende der Verfall des Resturlaubs aus dem Jahr 2016. Höchste Zeit, jetzt schnell noch einen Urlaubsantrag zu stellen. Was Sie dabei beachten müssen, verrät Fachanwalt Nils Schmidt.
17.03.2017 - 06:46 Uhr 1 Kommentar
Eigentlich sieht das Bundesurlaubsgesetz vor, dass Urlaub bereits im laufenden Kalender gewährt und genommen werden muss. Doch es gibt auch Ausnahmen. Quelle: Getty Images

Eigentlich sieht das Bundesurlaubsgesetz vor, dass Urlaub bereits im laufenden Kalender gewährt und genommen werden muss. Doch es gibt auch Ausnahmen.

(Foto: Getty Images)

Köln Haben Sie noch ein paar Tage Resturlaub aus dem Jahr 2016, den Sie bislang noch nicht nehmen konnten? Dann wird es aber höchste Zeit, den Urlaubsantrag zu stellen. Denn der Resturlaub aus dem Vorjahr verfällt ansonsten am 31. März, weiß Nils Schmidt, Fachanwalt für Arbeitsrecht beim Berufsverband Die Führungskräfte (DFK).

Eigentlich sieht das Bundesurlaubsgesetz sogar vor, dass Urlaub bereits im laufenden Kalender gewährt und genommen werden muss. Ausnahmen gibt es nur, wenn dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe vorliegen. Dann gewährt das Bundesurlaubsgesetz die zeitlich begrenzte Übertragung dieser Ansprüche in das Folgejahr. Am 31. März verfällt der Resturlaub jedoch endgültig.

Arbeitnehmer sollten daher bis zu diesem Datum unbedingt einen entsprechenden Urlaubsantrag stellen. Ablehnen darf der Arbeitgeber diesen nur dann, wenn seitens des Unternehmens dringende Gründe entgegenstehen. In diesem Fall steht dem Arbeitnehmer aber immerhin ein Schadenersatzanspruch zu.

Rechtsanwalt Schmidt warnt jedoch davor, sich im Falle einer Ablehnung „selbst zu beurlauben“ oder schlimmer noch die Arbeitsunfähigkeit anzudrohen, wenn der Urlaub nicht gewährt werden sollte. Zwar liegt der gesetzliche Mindestanspruch auf Urlaub (20 Werktagen bei einer Fünftagewoche/ 24 Werktage bei einer Sechstagewoche) üblicherweise unter dem vertraglichen beziehungsweise tariflichen Anspruch – trotzdem muss der Urlaub vom Arbeitgeber gewährt werden.

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    Sollten dringende betriebliche Gründe oder aber Belange anderer Arbeitnehmer vorrangig sein, kann der Chef den Antrag jedoch rechtmäßig verweigern. Eine Selbstbeurlaubung kann zu einer verhaltensbedingten Kündigung und einem Schadenersatzanspruch des Arbeitsgebers gegen den Arbeitnehmer führen, die Androhung der Arbeitsunfähigkeit bei Nichtgewährung sogar zu einer außerordentlichen Kündigung.

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    1 Kommentar zu "Resturlaub aus 2016: Hilfe, mein Urlaub verfällt!"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • "Herr Alfred E. Neumann - 09.03.2017, 12:35 Uhr

      Liebe Kommentatoren, leider werden wir noch viereinhalb Jahre mit der psychopatologischen Zonenpfaffentochter oder dem Kriminellen Alkoholiker leben müssen.
      Handlungsunfähig werden wir gezwungen zuzuschauen wie dieses großartige Land zugrunde gerichtet wird!"

      @HBO
      das ist sogar unter meinem Niveau.
      Ich bin zwar ein glühender Anhänger von Trump und Putin, und sehe für unser Reich nur die AFD als Rettung, aber das geht wirklich zu weit.
      Bitte Neumann entfernen, der ist ja wohl MAD! Danke

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