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Rolemodel Kenza Ait Si Abbou Lyadini „Wenn wir aufhören, unser Gehirn zu nutzen, können gleich die Roboter übernehmen“

Die Telekom-Managerin ist auf Robotik und KI spezialisiert. Ein Gespräch über Leadership in Pandemiezeiten, Produktivitätskiller und Tipps für die Gehaltsverhandlung.
11.12.2020 - 12:56 Uhr Kommentieren
Managerin für Robotik und Künstliche Intelligenz bei der Telekom. Quelle: Julia Poliak
Kenza Ait Si Abbou Lyadini

Managerin für Robotik und Künstliche Intelligenz bei der Telekom.

(Foto: Julia Poliak)

Düsseldorf Kenza Ait Si Abbou Lyadini löste schon als kleines Mädchen Rechenaufgaben schneller, als ihre Mutter neue stellen konnte. In Marokko aufgewachsen mit zwei Brüdern, lernte sie früh, sich durchzusetzen. „Das hat bestimmt dazu geführt, dass ich mich in dieser Männerdomäne nie unwohl gefühlt habe“, sagt die Spezialistin für Künstliche Intelligenz (KI).

Nach dem Abitur hat sie in Spanien Elektrotechnik und Telekommunikation studiert und in Schanghai für die Weltausstellung Expo gearbeitet. Heute ist sie Managerin für Robotik und Künstliche Intelligenz bei der Deutschen Telekom in Berlin. Ihren Job beschreibt sie selber so: „Ich bin die Brückenbauerin zwischen Business und Entwicklung und übersetze in beiden Richtungen.“

Abbou Lyadini ist weltweit auch als Rednerin, Jurorin und Moderatorin gefragt. Sie spricht sieben Sprachen fließend und wurde unter anderem mit dem Digital Female Leader Award ausgezeichnet. Und in ihrem jüngst erschienenen Buch „Keine Panik, ist nur Technik“ erklärt die Ingenieurin, weshalb man auf Algorithmen ziemlich gut tanzen kann – solange man ihnen den Takt vorgibt.

Sich selbst hat sie einmal so beschrieben: „Eine Afrikanerin mit asiatischer Entspannungshaltung, die in Europa Robotics- und Künstliche-Intelligenz-Lösungen vorantreibt.“ Ein Gespräch über digitale Leadership in Pandemiezeiten, unverzichtbare Tools im Arbeitsalltag, Produktivitätskiller und wie man es schafft, bei der Gehaltsverhandlung mehr Geld rauszuholen.

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    Frau Abbou Lyadini, finden Sie es komisch, in den Medien für etwas gefeiert zu werden, was eigentlich längst schon selbstverständlich sein sollte?
    Ja, es ist etwas merkwürdig und traurig, dass es immer wieder thematisiert wird. Ich finde, es gibt zwar wenige Frauen in MINT-Berufen und ganz konkret in der IT, aber es gibt schon welche. Die meisten sind nicht sichtbar. Und die wenigen von uns, die etwas sichtbarer sind, werden immer damit konfrontiert, dass wir die einzigen Frauen sind.

    Ich weiß, viele suchen nach Rolemodels, die man kleinen Mädchen zeigen möchte, aber wenn die erste Frage immer heißt: „Wie fühlen Sie sich als einzige Frau in ...?“, dann ist das keine gute Botschaft für die Kinder. Es ist eher erschreckend, und man schafft damit genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich erreichen wollte. Ich wünsche mir also, solche Fragen nicht mehr gestellt zu bekommen.

    Sie sind in Marokko geboren und aufgewachsen. War es dort ungewöhnlich, dass Sie sich schon als Mädchen so für Mathematik begeistert haben?
    Nein, eigentlich nicht. In Marokko ist Mathematik geschlechtsneutral, die Kinder sind entweder gut oder schlecht in Mathe. Keiner beurteilt ihre Fähigkeiten nach ihrem Geschlecht.

    Wissen Sie noch, was Sie werden wollten, als Sie klein waren?
    Ich wollte eine Gelehrte, also eine Wissenschaftlerin, werden und habe mich schon als Kind im weißen Kittel im Labor gesehen.

    Sie arbeiten heute für die Deutsche Telekom als eine der wenigen Frauen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Wie können wir uns Ihren Alltag als Senior Manager Robotics and Artifical Intelligence vorstellen?
    Viel unspektakulärer, als man sich das vielleicht vorstellt. Mein Team und ich bauen softwarebasierte Prozessautomatisierungs- und KI-Lösungen für den Konzern. Das heißt, wie die meisten Büroangestellten auch verbringe ich viel Zeit vor dem Rechner und in Telefonkonferenzen. Dazu kommen oft noch Workshops oder Konferenzen, bei denen ich Vorträge halte.

    Meine Aufgabe besteht darin, die Geschäftsbereiche zum Thema Automatisierung zu beraten. Gibt es ein Problem, das man mit einer der KI-Methoden lösen kann, kommen wir ins Spiel und entwickeln im Team die Lösung. Ich bin die Brückenbauerin zwischen Business und Entwicklung und übersetze in beide Richtungen.

    Beschreiben Sie eine Arbeitssituation, in der Sie komplett im Flow und erfüllt sind? Was gibt Ihnen Energie im Arbeitsleben?
    Am meisten Spaß habe ich bei den Workshops, bei denen wir uns einer speziellen Herausforderung aus einem der Geschäftsbereiche widmen und als multidisziplinäres Team erste Lösungsansätze entwickeln. Ich übernehme dann gerne auch die Moderation und versuche, die Teilnehmer aus ihrer „Box“ herauszuzwingen, damit sie wirklich frei denken können. Eine besondere Herausforderung ist es, Sätze wie „Das haben wir schon immer so gemacht!“ oder „Das kann so nicht funktionieren!“ als Anlass zu nutzen, das Beste aus der Erfahrung der Kollegen zu machen und sie nicht als Hindernis zu sehen.

    Am Anfang meines Berufslebens haben mich solche Sätze immer total demotiviert. Inzwischen habe ich gelernt, aus der Herangehensweise der Kollegen immer etwas Positives rauszuziehen – das gibt mir Energie. Das ist auch die Kollegen sehr wertschätzend, weil sie mithilfe der richtigen Fragen einen echten Beitrag zur Lösungsfindung leisten.

    Was frustriert Sie und ist Ihr persönlicher Produktivitätskiller?
    Wenn wir keine Fortschritte machen können aufgrund von Regeln, die in der Vergangenheit gegolten haben. Regeln, die heute gar keinen Sinn mehr machen, aber trotzdem noch weiter verfolgt werden, teilweise aus Gewohnheit, teilweise aus Bequemlichkeit. Immer wenn ich das Gefühl habe, die Menschen schalten ihr Gehirn ab und machen nur noch Dienst nach Vorschrift, bin ich frustriert und manchmal auch traurig. Traurig für diese Menschen, die scheinbar keine Freude mehr an der Arbeit haben. So was sind dann Szenarien, bei denen ich großes Automatisierungspotenzial sehe. Denn wenn wir aufhören, unser Gehirn zu nutzen, können gleich die Roboter übernehmen.

    Sie sind mit zwei älteren Brüdern aufgewachsen. Hat Sie das stark gemacht für eine Karriere in einem männerdominierten Bereich?
    Absolut, das ist ein sehr positiver Aspekt meiner Kindheit. Ich bin die Kleinste von dreien und habe früh gelernt, mich durchzusetzen. Mit meinen Brüdern habe ich Fußball gespielt, bin um die Wette gerannt und auf Bäume geklettert. Ich musste sogar richtig kämpfen und lernen, mich zu verteidigen. Das hat bestimmt dazu geführt, dass ich mich in dieser Männerdomäne nie unwohl gefühlt habe.

    Sie haben im August Ihr erstes Buch „Keine Panik, ist nur Technik“ veröffentlicht. Wie kam es dazu, was hat Sie motiviert?
    Die Inspiration dazu kam in einem Growth-Hacking-Workshop. Ich habe aber dann erst einmal mehrere Monate gebraucht, um das richtige Thema zu finden. Ich wollte über Künstliche Intelligenz schreiben, nur was genau und wie, das wusste ich noch nicht. Aber nachdem ich einen Vortrag über die Wichtigkeit von Vielfalt bei der Entwicklung von KI-Lösungen gehalten hatte und mich viele Leute mit dem Aufruf „Das müssen mehr Leute wissen!“ kontaktiert hatten, war mir klar: Ich muss die KI salonfähig machen. Viele denken ja leider immer gleich an den Terminator, wenn sie KI hören. Dabei handelt es sich um Mathematik und Statistik. Wenn man das verstanden hat, dann macht das auch keine Angst mehr und man kann sich über andere Themen, etwa das Innovationspotenzial oder die ethischen Aspekte, unterhalten.

    Gibt es etwas in Ihrem Leben, das Sie aus Angst gemieden haben und es nun bereuen?
    Nein, da fällt mir kein Beispiel ein. Generell bin ich kein Mensch, der vergangenheitsorientiert ist und Entscheidungen im Nachhinein bereut. Ich versuche immer, nach vorne zu schauen und mir zu sagen: „Das war damals die richtige Entscheidung, jetzt lerne etwas daraus, und mache es in Zukunft besser.“

    Wer ist Ihr persönliches Rolemodel und warum?
    Ich habe keins, weil ich versuche, von allen Menschen etwas Positives zu lernen. Ich habe immer mein Ding gemacht, ohne dafür ein Vorbild zu haben. Ich bin froh, dass meine Eltern mein Selbstbewusstsein gestärkt haben. Mehr als das habe ich nie gebraucht.

    Haben Sie ein persönliches Motto, das Sie antreibt und motiviert?
    Das, was mich am meisten motiviert, sind meine Kinder. Seitdem es sie gibt, habe ich gefühlt Superkräfte.

    Was würden Ihre alten Kollegen oder Ihr alter Chef sagen auf die Frage, was Sie auszeichnet?
    Zuverlässigkeit.

    ... was Sie besser können als alle anderen im Team?
    Sachen einfach machen und dabei andere inspirieren.

    ... was Ihnen schwerfällt?
    Die Klappe halten, wenn etwas nicht in Ordnung ist.

    Wenn ich mich bei Ihren Freunden erkundigen würde: Für welche alternativen Karriereoptionen wären Sie geeignet?
    Die Antwort, die mich am meisten überrascht hatte, war: Fernsehmoderatorin. Meine Freunde wünschen sich mich als Botschafterin, inzwischen sogar Kanzlerin (lacht).

    Welches Tool ist bei der Arbeit für Sie unverzichtbar, und welche Apps haben Sie im täglichen Einsatz?
    Handy und Rechner. Die App, die ich beruflich am meisten nutze, ist Outlook.

    Inspirierende Newsletter, Podcasts oder Webseiten?
    Ich schaue mir oft Ted Talks an.

    Was macht Sie stolz?
    Dass ich es geschafft habe, zwei wundervolle Kinder zu bekommen und trotzdem meinen persönlichen Interessen nachzugehen, sei es im Job oder mit meinem Engagement für mehr Diversität in der IT-Branche.

    Was waren Ihre wichtigsten drei (Arbeits-)Ergebnisse der letzten drei Jahre?
    Mein Buch ist für mich ein echter Meilenstein. Beruflich macht es mich stolz, dass ich einen Beitrag dazu geleistet habe, dass sich Robotics4Kids-Workshops im Portfolio unserer Mitarbeiter-Initiative [email protected] etabliert haben. Und auch, dass unsere KI-Community im Konzern immer bekannter und beliebter wird.

    Kenza Ait Si Abbou: Keine Panik, ist nur Technik
    Verlag: GU
    2020
    224 Seiten
    16,99 Euro
    ISBN: 978-3-8338-7546-5

    Bitte ergänzen Sie den Satz: Ich unterstütze meine Mitarbeiter – Nachwuchskräfte, Kolleginnen und Kollegen – in schwierigen Situationen, indem …
    ... ich ihnen zuhöre und mit gezielten Rückfragen versuche, eine Lösung für das Problem zu finden. Am besten ist es, wenn sie dann selbst auf die Lösung kommen. Ist das nicht der Fall, verbinde ich sie mit anderen Menschen aus meinem Netzwerk, die weiterhelfen können. Aber ganz oft hilft schon alleine das aktive Zuhören!

    Angenommen, eine Kollegin oder ein Kollege denkt oft: „Ich verdiene den Erfolg gar nicht“, „Ich bin gar nicht gut genug“, „Das schaffe ich nie“, „Andere sind um Welten besser als ich …“ – Was raten Sie?
    Ich lade sie dazu ein, zu reflektieren, wer alles auf sie selbst zukommt oder um Hilfe bittet, wenn wichtige Vorhaben anstehen. Denn meistens sind es ja Menschen mit bestimmten Stärken, auf die andere zählen. Sie sind keine Labertüten, sondern meiner Erfahrung nach sehr fleißig und zuverlässig. Es fehlt ihnen nur die Transparenz darüber, und ich versuche, ihnen das aufzuzeigen.

    Sie merken, dass Sie unglücklich sind in Ihrem Job. Was tun Sie?
    Ich versuche, meine Aufgaben so zu verändern, dass sie mir mehr Spaß bringen. Wenn das nicht gelingt oder nicht möglich ist, dann suche ich mir einen anderen Job. Das Leben ist zu kurz, um es im falschen Job zu verbringen.

    Was braucht Leadership in Pandemiezeiten?
    Es braucht vor allem viel Menschlichkeit, Vertrauen und Empathie. Das ist eine besondere Situation für uns alle. Deswegen muss jetzt mehr denn je Wertschätzung gezeigt werden für die geleistete Arbeit.

    Bitte ergänzen Sie den Satz: Anderen Chefs würde ich gerne sagen:
    Wenn Ihre Mitarbeiter Vertrauen und Wertschätzung spüren, leisten sie automatisch – sogar mehr, als Sie von ihnen erwarten!

    Her mit dem Geld: Ihr Ratschlag an andere Frauen für Gehaltsverhandlungen?
    Mehr Mut dazu und die richtige Vorbereitung. Es ist wichtig, den eigenen Marktwert für seine Position zu kennen. Deshalb sollte man sich gut vernetzen und mit anderen darüber sprechen. Und wenn es um Gehaltsüberprüfungen geht, dann sollte man immer wieder fragen, auch wenn sich das nervig anfühlt. Denn die Führungskraft wird nur selten unaufgefordert auf die Idee kommen, jemandem das Gehalt zu erhöhen.

    Verbündete und Mentoren finde ich, indem ... ?
    ... ich mich gut vernetze und aktiv frage. Viele Mentoren freuen sich über die Möglichkeit, anderen zu helfen, und fühlen sich geehrt. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass sie gerade keine Kapazität haben und ablehnen. Aber dann fragt man eben die nächste Person.

    Umgekehrt gefragt: Was macht aus Ihrer Sicht einen guten Mentor aus?
    Ein guter Mentor ist derjenige, der zuhört, ehrliches Feedback gibt, bei konkreten Fragestellungen hilft und vor allem das eigene Netzwerk öffnet.

    Der größte Benefit, den Sie bisher aus einem Ihrer Netzwerke gezogen haben?
    Ich glaube, den größten Benefit hat bisher die Telekom gezogen, indem ich ihr als Mitarbeiterin erhalten geblieben bin. Ein gutes internes Netzwerk zu haben ist ein großer Anker. Für mich zeigt sich der Benefit täglich, denn in einem Konzern gut vernetzt zu sein bedeutet, dass ich meine Projekte und Anliegen viel schneller und besser abwickeln kann als ohne Netzwerk. Auch meine letzten zwei Jobwechsel haben sich dadurch ergeben.

    In den kommenden drei Jahren: Was wollen Sie lernen, was Sie heute noch nicht können?
    Noch öfter „Nein“ sagen, vor allem zu mir selbst! Ich bin total neugierig und engagiert und lasse mich von vielen guten Initiativen inspirieren und mache überall mit, aber meistens ist es zu viel. Ich muss lernen, mein Arbeits- und Engagementpensum runterzuschrauben.

    Was tun Sie für Ihre Gesundheit?
    Schlafen und joggen. Ich laufe regelmäßig, um Stress abzubauen und um mein Gehirn für eine kurze Zeit zu entlasten. Wenn ich merke, dass ich viel zu viel gemacht habe, versuche ich ein bisschen mehr zu schlafen, das funktioniert bei mir am besten.

    Wie schalten Sie abends ab, und wann gehen Sie ins Bett?
    Ich versuche, Bücher zu lesen, bevor ich ins Bett gehe, aber das gelingt mir nicht immer. Meistens schlafe ich schon beim Kinderbuch-Vorlesen ein (lacht). Zur Uhrzeit: inzwischen viel früher als noch zu der Zeit, wo ich noch keine Kinder hatte. Also gegen 22 oder 23 Uhr. Später wird es nur, wenn ich eine Deadline habe und unbedingt etwas fertigstellen muss.

    Frau Abbou Lyadini, vielen Dank für das Interview.

    Mehr: Dossier Rolemodels. Starke Frauen - Was Sie von ihnen über Führung, Motivation und Verhandlungen lernen können.

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