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VWL-Studium in Deutschland Theorievielfalt als Geschäftsmodell

Was soll im VWL-Studium gelehrt werden? Neue Studiengänge setzen ganz auf Pluralität und Reflexion – und üben damit indirekt Kritik an der gängigen Praxis. Vertreter der Mainstream-Ökonomik sind skeptisch.
29.05.2016 - 20:00 Uhr
Joseph Alois Schumpeter (1883-1950), Nationalökonom. Photographie um 1920. Quelle: dpa/picture-alliance
Joseph Alois Schumpeter

Der Analytiker der „kreativen Zerstörung“ gibt Denkanstöße abseits des ökonomischen Mainstreams.

(Foto: dpa/picture-alliance)

Frankfurt Mehr Pluralität und mehr Reflexion über das Fach fordern kritische Ökonomiestudenten. Sie wollen Probleme aus den Blickwinkeln verschiedener Denkschulen analysieren, nicht nur den dominierenden neoklassischen Kanon pauken. Drei neue Ökonomie-Studiengänge machen die Erfüllung dieser Forderungen zu ihrem Geschäftsmodell. Die Universität Siegen will ab Herbst einen Master-Studiengang „Plurale Ökonomik“ anbieten. Die private Business and Information Technology School (BITS) in Berlin startet mit dem Master „Entrepreneurial Economics“, und die private Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues bietet einen Bachelor- und einen Master-Studiengang an, in denen das gemeinsame Nachdenken über das Fach im Vordergrund steht. „Entrepreneurial Economics“ integriert viel stärker als üblich betriebswirtschaftliche Kurse. „Unser Ausbildungsziel ist unabhängiges und unternehmerisches Denken, gepaart mit praktischem Management-Know-how“, beschreibt Co-Organisator Hendrik Hagedorn die Stoßrichtung. Das trägt der Tatsache Rechnung, dass sehr viele VWL-Absolventen später in Unternehmen angestellt werden, nicht nur an der BITS, die sich selbst „Unternehmerhochschule“ nennt.

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