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Neue Karriere-Bücher Reboot – Der Job deines Lebens!

Bücher als Karriere-Turbo: Für diejenigen, die schon viel zu lange im stillen Kämmerlein über ihre Situation nachdenken und darauf hoffen, dass sich irgendwann etwas ändert. Für Sinnsucher und Unzufriedene. Ein Plädoyer.
13.10.2015 - 15:20 Uhr
Viele neue Bücher machen gerade Mut und Lust, sich schleunigst auf den Weg in eine selbstbestimmte Arbeitswelt zu machen, in der wir uns weniger nach dem Feierabend und dem nächsten Urlaub sehnen.
Arbeit kann auch glücklich machen

Viele neue Bücher machen gerade Mut und Lust, sich schleunigst auf den Weg in eine selbstbestimmte Arbeitswelt zu machen, in der wir uns weniger nach dem Feierabend und dem nächsten Urlaub sehnen.

Köln Kennen Sie dieses diffuse Gefühl, ihre Arbeitszeit mit Dingen zu verbringen, die Sie zu viel Kraft kosten? Mit Dingen, die Sie nicht gerne tun? Wissen Sie, wie Sie Ihre Zeit investieren? Wie viele Stunden am Tag Sie mit Menschen oder Tätigkeiten verbringen, die Ihnen wirklich Spaß machen und die gut für Sie sind, anstatt Ihnen mehr Kraft zu rauben, als sie Ihnen geben?

Schenkt man aktuellen Umfragen Glauben, so steht es um die Seelenlage der deutschen Arbeitnehmer nicht zum Besten. Zwei Drittel von uns sind unzufrieden im Job. Dazu kommt eine epidemieartige Ausbreitung von Stresskrankheiten und anderen seelischen Störungen. Googeln Sie bitte, wenn Sie noch mehr harte wissenschaftliche Fakten brauchen.

Hier geht jetzt mit einem kleinen Warm-up weiter, einer Visualisierung, die sich „Love & Hate“ nennt. Alles, was Sie dafür brauchen, sind ein paar Minuten Ruhe, ein Blatt DIN-A3-Papier, Post-its in zwei Farben und einen Stift. Unterteilen Sie das Blatt in sieben Spalten. Jede Spalte steht für einen Wochentag einer ganz normalen Woche in Ihrem Leben – die Übung funktioniert übrigens auch, wenn Sie sich das jetzt nur in Gedanken vorstellen. Keine Sorge, ich habe das ausprobiert.

Gehen Sie jetzt jeden Tag Stunde für Stunde durch: Was tun Sie? Mit wem sind Sie zusammen? Wählen Sie für die Antwort dann entweder ein grünes oder ein rotes Post-it, wobei grüne Tätigkeiten Ihnen Freude bereiten und rote Zettelchen Tätigkeiten oder Menschen beschreiben, die Sie nicht mögen und die Ihnen Kraft rauben. Und denken Sie nicht zu lange darüber nach, eigentlich reicht schon das erste Bauchgefühl: Love oder Hate? Ein „Weder-Noch” gilt nicht. Sie müssen sich entscheiden.

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    So kommen Sie entspannt durch den Job-Wahnsinn
    Monopoly für Erwachsene
    1 von 10

    Mach dir jeden Morgen noch mal klar, dass wir im Job nur Monopoly für Erwachsene spielen. Egal, was wir hier machen oder nicht machen – die Welt dreht sich weiter. Deshalb sollten wir uns bei aller Ernsthaftigkeit selbst nicht zu wichtig nehmen.
    Quelle: „Locker im Job“, Frank Behrendt

    (Foto: dpa)
    Happiness-Kick
    2 von 10

    Hol dir den Happiness-Kick von früher zurück. Fast jeder hat in der Kindheit glückliche Momente erlebt. Wenn Mama die Lieblingsspielzeuge inzwischen verschenkt hat – hol sie dir auf Ebay. Das Matchboxauto von damals auf dem Schreibtisch lässt einen jede noch so langweilige Telefonkonferenz spielerisch überstehen.

    (Foto: Fotolia)
    Anekdoten von früher
    3 von 10

    Ruf an den eher spaßbefreiten Tagen einfach mal spontan ehemalige Lieblingskollegen an, die heute woanders sind. Das amüsante Telefonat über die besten Anekdoten von früher macht auch einen grauen Tag direkt heller.

    (Foto: Imago)
    Vertrauen lohnt sich
    4 von 10

    Mein Kürzel lautet fb und nicht cc. Befrei dich vom Informationswahn. Vertrau den Mitarbeitern und lasse dich von ihnen lieber regelmäßig persönlich updaten. Das ist effizienter und gibt im Face-to-Face auch Raum für die wichtigste interne Währung: ein Lob.

    (Foto: Imago)
    Entspannte Mittagspause
    5 von 10

    Geh mal mit Leuten zum Mittagessen, die auf den ersten Blick keine Business-Relevanz haben. Der gechillte Talk mit dem Schülerpraktikanten über seine Lieblinge auf Youtube bringt oft mehr als der traditionelle Larifari-Lunch mit dem Key-Account-Manager eines Dienstleisters, der dich wieder mal zum Essen einladen möchte, um sich auszutauschen.

    (Foto: Fotolia)
    Abschalten trainieren
    6 von 10

    Lösch die Abwesenheitsnotiz auf deinem Mail-Account. Ich finde es stressiger, vor dem Urlaub Übergaben zu machen und nach Rückkehr wieder alles aufzuarbeiten. Unter der Palme im Urlaub zweimal täglich Mails zu checken und die wichtigen weiterzuleiten oder kurz zu beantworten, ist kein Ding, wenn man das Phone dann wieder in den Safe legt und an den Strand geht. Ab- und Umschalten kann man trainieren – und zwar im Kopf, nicht am Gerät.

    (Foto: Fotolia)
    Feierabend genießen
    7 von 10

    Abendessen mit Geschäftspartnern minimieren. Es gibt abends nix zu besprechen, was man nicht auch beim Lunch erledigen kann. Statt Business-Dinner lieber ins Kino mit der Gattin, Kicker mit den Kids vorm Einschlafen spielen oder entspannt Fußball auf Sky schauen.

    (Foto: Fotolia)

    Am Ende, wenn die ganze Woche mit Grün und Rot beziehungsweise mit Love und Hate bedeckt ist, gewichten Sie bitte jeden einzelnen Tag: Schieben Sie pro Spalte alle grünen Zettel nach oben, alle roten nach unten. Und schon hängen oben die Dinge, die Ihr Leben bereichern und Ihnen Auftrieb geben. Unten hingegen die Dinge, die Ihnen Kraft rauben und Sie runterziehen. Schauen Sie sich das Verhältnis bitte genau an. Welche Seite überwiegt? Oder sind beide Seiten ausgeglichen? Wenn Ihnen Ihr Bauchgefühl jetzt sagt, dass etwas nicht stimmt, sollten Sie das nicht ignorieren – und natürlich weiter meinen Text lesen.

    Die Traumjob-Formel gibt es nicht
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