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Wir starten einen Aufruf für ein Europa, das unsere Art zu leben schützt und das Wohlstand für alle schafft – ein Europa der Demokratie und der Menschenrechte.

Kommentare

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  • Gut das das Handelsblatt den Aufruf abgedruckt hat, damit wir uns einen Urteil machen können über die geistige Verfassung angeblich führender Köpfe.
    In unserem Grundgesetz heißt es in Artikel 23 Abs. 1 : "Zur Verwirklichung eines vereinten Europas wirkt die Bundesrepublik Deutschland bei der Entwicklung der Europäischen Union mit, die demokratischen, rechtsstaatlichen, sozialen und föderativen Grundsätzen und dem Grundsatz der Subsidiarität verpflichtet ist und einen diesem Grundgesetz im wesentlichen vergleichbaren Grundrechtsschutz gewährleistet. Der Bund kann hierzu durch Gesetz mit Zustimmung des Bundesrates Hoheitsrechte übertragen. Für die Begründung der Europäischen Union sowie für Änderungen ihrer vertraglichen Grundlagen und vergleichbare Regelungen, durch die dieses Grundgesetz seinem Inhalt nach geändert oder ergänzt wird oder solche Änderungen oder Ergänzungen ermöglicht werden, gilt Artikel 79 Abs. 2 und 3.

    Ich stelle fest: von einem solidarischen Europa ist in unserem GG keine Rede!
    Wer ein solidarischen Europa möchte, müßte eigentlich das Grundgesetz ändern.

    Viele Mitbürger mögen es toll finden, wenn diese Polit-Clowns immer wieder in die Manage und vor die Fernsehkameras treten und den "Akrobat Schön" mimen: "So schönes Europa; So schöne Solidarität, So schönes Europa, So schöne Staatsschulden, So schöner ESM; So schöne und so viele illegale Grenzübertritte und Alles so schön bunt.
    Die des Lesens kundigen, können derzeit nur frustriert feststellen, dass der Grundsatz der Subsidiarität keine Rolle mehr spielt und mann offenkundig von den eigenen Politikern und auch den Politikern der europäischen Nachbar-Nationen nicht mehr erwarten kann, dass sie die nach wie vor im nationalen Hoheitsbereich liegenden Aufgaben wie z.B. Grenzschutz, Einhaltung von Defizitgrenzen,.... etc. erfüllen.

    Europa ist doch nur noch ein einziger solidarischer Heulsusen- und Intriganten-Stadel, wo der Eine dem anderen sein Staatsversagen in die Schuhe schiebt.

  • Ich würde mir wünschen, dass mein mickriger Stimmenanteil eines Deutschen im Vergleich zum hohen Stimmenanteil eines Niederländer steigt, dass alle Stimmen aller Personen für das Europa-Parlament GLEICH gewichtet werden. Das sind sie bisher nicht.

    Ich würde mir wünschen, dass die Niederländer Unternehmen wie Amazon, Apple und dergleichen genauso besteuern wie die Deutschen. Das tun die Niederländer nicht, sie schenken den Unternehmen hohe Rabatte auf Unternehmensgewinne zum Schaden Europas.

    Wie kann man ernsthaft Solidarität fordern, fordern, dass Deutschland und vor allem die kleinen Leute in Deutschland zahlen, wenn man diese Solidarität (Steuern) und wichtigen demokratischen Grundsätze (Stimmanteil eines einzelnen Bürgers) in Europa nicht einhält?

  • Hier werden mal wieder die alten Thesen der Politelite zelebriert.
    Als ob der Frieden der letzten Jahrzehnte das Verdienst der EU wäre !? Dazu fehlt jeder Beweis.

  • Wunderbar. Jede Initiative für ein vereinigtes Europa ist begrüßenswert, vor allem wenn es auf eine Solidargemeinschaft hinausläuft mit einem gemeinsamen Haushalt und gemeinsamen Sozialgesetzen und mit einem angepassten Lohnniveau in allen Mitgliedsländern. Ein Thema wird leider noch zu wenig diskutiert: die gemeinsame Sprache. Wir brauchen in allen Ländern die Zweisprachigkeit mit Englisch als zweiter Amtssprache, Zweisprachigkeit in den Schulen, auf den Ämtern, meinetwegen auch auf Werbeflächen. Und bitte, zwingt die Migranten, die manchmal ein ausgezeichnetes English sprechen nicht mehr innerhalb von 2 Wochen Deutsch zu lernen.

  • Man glaubt es kaum, aber seit der Gründung des Deutschen Reiches sind kaum 150 Jahre vergangen - und schon ist vergessen, was damals geschah: jede Menge Länder und Herzogtümer gaben ihre Souveränität an eine neue Zentralregierung ab, öffneten und beseitigten alle ihre schönen sicheren Grenzen, führten eine Zwangssolidarität ein, in der die reichen Länder die armen unterstützen mussten, und tauschten ihre Gulden und Taler in eine neue künstliche Einheitswährung um. Wenn man heute die Skeptiker hört, dann waren alle diese Maßnahmen übelstes Teufelszeug und die Gründung des Deutschen Reiches somit ein Riesenfehler. Das kommt wohl davon, wenn man glaubt, wegen seiner späten Geburt die Taten seiner Vorfahren aus den Augen verlieren zu dürfen.

  • Prima, einige ältere und zweifellos überdurchschnittlich wohlhabende Herrschaften möchten also, dass die EU gestärkt wird, natürlich auf Kosten Deutschlands, der Stabilität der ohnehin schon gebeutelten Währung und der Nivellierung der Sozialsysteme auf niedrigerem Niveau. Die Begründung? Ich konnte keine auch nur ansatzweise plausible finden, denn ein Krieg zwischen den Nationen ist weder wahrscheinlich, noch in Aussicht. Offenbar haben die Herrschaften auch noch nicht mitbekommen, dass der Brexit die Folge zentralistischer Tendenzen in der EU war und die Abkehr der Visegrad-Staaten von Brüssel die Folge von Frau Merkels Alleingang in der Zuwanderungspolitik. Hier sollen die Vereinigten Staaten von Europa herbeigeredet werden, die außer bundesdeutschen Ideologen niemand in Europa will und bezahlen soll das ideologische Projekt der bundesdeutsche Steuerzahler. Man kann nur froh sein, dass die Herrschaften nicht mehr in Amt und Würden sind, denn ihr Vorschlag ist genauso selbstmörderisch wie der UN-Migrationspakt.

  • Na also Herr Merz, dann lösen Sie mal die Kanzlerin ab, dann geht es Deutschland und in Folge auch Europa wieder besser. Aber nur mit Appellen zu werben, das reicht nicht aus für einen Wechsel. Und die offenen Grenzen zu bejubeln, damit muss in Verbindung stehen die Forderung nach absoluter Grenzsicherung an den Außengrenzen der EU. Und nicht zuletzt, sollte Sie alle auf Einhaltung der Europäischen Verträge pochen, die ja permanent verletzt werden von der derzeitig herrschenden Brüsseler Clique.

  • Mann ist das schwach. Echt. Als wenn es, ausserhalb der EU nur Not und Elend gaebe. Schon allein der Blick in die Schweiz, nach Norwegen oder auch San Marino und Singapur reicht um das ganze Gelaber ad Absurdum zu fuehren.

    Die EU W A R einmal ein Wirtschaftsprojekt, kein Friedensprojekt. Den hatte es schliesslich ueberall in Europa gegeben, nicht nur in Frankreich und Deutschland hatte man dazugelernt. Doch dann konnte man, ganz Homo-Sapiens halt, nicht genug bekommen und wollte - Im Kleinen erst einmal - nicht weniger als die Weltherrschaft.

    Es gibt uebrigens seit zig Jahren auch Mobiltelefone, Freihandelszonen und die Moeglichkeit mit Freunden ueber den gesamten Globus fuer geringe Internetkosten per Kamera mit seinen Liebsten yu telefonieren. Ganz ohne die EU. Wao!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Korrelation

  • Hier ist Widerstand geboten. Ersten wird in dem Aufruf von solidarischem Europa geprochen was ein Etikettenschwindel ist den es ist die EU gemeint nur die ist nicht Europa.
    Die EU ist alles nur nicht Demokratisch was wir 2019 bei der Wahl zum EU-Parlament wieder sehen werden. In vielen Staaten der EU vor allen kleinere ist das Stimmengewicht des Wählers das X-fache die eines Deutschen Wählers, zudem werden wir wieder sehen das Doppelpaßinhaber doppelt wählen gehen.
    Unsere Väter haben diese EU so nicht gewollt, eine EU die Gesetze bricht bei der Eurorettung, die No Bail out Vereinbarung einfach bricht usw.
    Dieses Europa das uns drangsaliert und Staaten die pol. nicht links stehen unterdrückt, können und dürfen wir nicht wollen denn es führt zur Unfreiheit.

Mehr zu: Aufruf - Für ein solidarisches Europa – Machen wir Ernst mit dem Willen unseres Grundgesetzes, jetzt!