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David Marsh über Weidmanns EZB-Ambitionen Zu viele Fallstricke

Soll Bundesbankpräsident Jens Weidmann dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, wirklich nachfolgen? David Marsh warnt Weidmann vor allzu voreiligen Festlegungen und Schritten. Ein Gastbeitrag.
  • David Marsh
25.10.2017 - 16:15 Uhr
David Marsh ist Managing Director der britischen Denkfabrik OMFIF. Sie erreichen ihn unter gastautor@handelsblatt.com. Quelle: Pablo Castagnola [M]
Der Autor

David Marsh ist Managing Director der britischen Denkfabrik OMFIF. Sie erreichen ihn unter [email protected].

(Foto: Pablo Castagnola [M])

Optimismus hinsichtlich der Konjunkturaussichten Europas ist zu begrüßen und längst überfällig, allerdings wird dieser wohl nicht lange anhalten. Die nächsten beiden Jahre werden wahrscheinlich, teils als Folge der potenziell widrigen Währungslage in den USA und Europa, eine zunehmende Zermürbung des Euro-Raums mit sich bringen. Sofern die Europäische Zentralbank keine Möglichkeit findet, in den nächsten zwölf Monaten die Zinsen zu erhöhen, wird sich Europa womöglich ohne die klassischen monetären Instrumente wiederfinden, um dem nächsten wirtschaftlichen Abschwung in vielleicht zwei Jahren entgegenzuwirken.

Solch eine ungünstige Gemengelage würde den Druck erhöhen, das Programm für den massenhaften Ankauf von Anleihen (QE) fortzusetzen. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem dies aufgrund von Deutschlands Widerstand praktisch unmöglich ist. Dies würde Jens Weidmann, den Bundesbankpräsidenten, in eine äußerst unangenehme Lage bringen, da er sich für eine Kandidatur im November 2019 als möglicher Nachfolger des EZB-Präsidenten Mario Draghi in Stellung bringt.

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