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Marcus Schreiber

Gastkommentar – Expertenrat Bis zum Jahr 2035 sind E-Autos noch echte Klimakiller

Ökonomen unterscheiden zwischen Durchschnitts- und Marginalbetrachtung. Das hilft auch, das Thema Elektromobilität differenzierter zu sehen.
28.05.2021 - 11:47 Uhr 6 Kommentare
Alternative Antriebe bedeuten nicht automatisch Klimaneutralität. Quelle: dpa
Piktogramm eines Elektroautos

Alternative Antriebe bedeuten nicht automatisch Klimaneutralität.

(Foto: dpa)

„Irgendwann wird uns niemand mehr einladen. Immer weißt du alles besser, dabei bist du weder Ingenieur noch Physiker“ – so begann die Klage meiner Frau auf der nächtlichen Heimfahrt. Gut, ich hätte unseren Gastgebern gegenüber diplomatischer sein können. Mein Freund, im Selbstanspruch Weltenretter, strahlte zuvor ob seines neuen E-Autos kalifornischer Provenienz und seines deshalb vorbildlichen Beitrags zum Klimaschutz. Aber mein einziger Kommentar war, wie er sich denn als Klimaferkel so fühle.

Das falsche Narrativ

Ich bin mit Sicherheit nicht gegen Elektroautos und als passionierter Fahrradfahrer auch für Großstädte ohne stinkende Abgase, nur wird die gesellschaftliche Diskussion aus Sicht eines Ökonomen und Spieltheoretikers leider auf Basis einer völlig falschen Argumentation geführt. Die Politik sollte auch nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen, indem sie Verbrenner über extreme Grenzwerte de facto verbietet, solange wir den Strom für E-Autos nicht weitestgehend aus erneuerbaren Energien beziehen können. E-Autos liefern entgegen dem politischen Narrativ kurz- und mittelfristig nicht den von allen erwarteten Beitrag zum Klimaschutz. Ganz im Gegenteil, für mindestens noch 15 Jahre führen sie mittelbar zu einer schlechteren CO2-Bilanz.

Mein Freund und ich konnten uns darauf einigen, dass E-Autos einen überragenden Wirkungsgrad haben, dass aber ein Drittel der Energie von der Quelle bis zum Rad verloren geht. Wir waren uns auch noch einig, dass wir im Moment nur 45 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren haben und dass es daher ein Witz sei, so zu tun, als fahre ein E-Auto CO2-neutral – 100 Prozent Klimaneutralität hätten wir erst, wenn auch 100 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien kämen.

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    Dann wurde es aber schwierig: Mein Gastgeber ging davon aus, dass beim heutigen Energiemix im Netz ein Benziner nur noch drei Liter verbrauchen dürfte, um mit einem Tesla mitzuhalten. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien gerieten Verbrennungsmotoren aus Klimagesichtspunkten dann, trotz des größeren Energiebedarfs in der Batterieproduktion, vollends ins Hintertreffen.

    Jede technische Studie, die ich bei meiner Recherche gefunden habe, stützte seine Denkweise. Das Fraunhofer-Institut schreibt, dass „die CO2-Effizenz vom Strommix abhängt“, oder anders gesagt: je höher der Anteil erneuerbarer Energien im Stromnetz, desto besser die Energiebilanz der Elektrofahrzeuge. Und Volker Quaschning, Professor für regenerative Energiesysteme an der HTW Berlin, schreibt: „Ein Elektroauto wird physikalisch betrachtet aus dem Strommix geladen.“

    Die letzte Kilowattstunde kommt aus fossilen Brennstoffen

    Letztere Aussage ist völlig richtig, aber irrelevant für die Frage, welchen CO2-Beitrag das nächste zugelassene E-Auto tatsächlich liefert. Es bedarf dazu keiner Durchschnitts-, sondern einer sogenannten Marginalbetrachtung, die darauf schaut, aus welcher Quelle die nächste zusätzlich benötigte Kilowattstunde kommt. Der Mix ist also nicht entscheidend bei der Bewertung, wie klimafreundlich das nächste E-Auto auf unseren Straßen ist.

    Was bedeutet das konkret? Per Gesetz haben die erneuerbaren Energien im Stromnetz Vorfahrt. Im Schnitt decken sie im Moment 45 Prozent des Verbrauchs, aber eben nur in äußerst seltenen Momenten den gesamten Bedarf. Da Atomstrom bald der Vergangenheit angehört, wird der komplette darüber hinausgehende Strombedarf ausschließlich von fossilen Brennstoffen (und von Strom-Importen, für die das Gleiche gilt) gedeckt.

    Das heißt, jedes zusätzliche E-Auto erhöht mit seinem gesamten Verbrauch fast immer den Bedarf an fossilen Energieträgern, da es einen zusätzlichen Energiebedarf über der 45-Prozent-Grenze darstellt.

    Jedes neue E-Auto hält (noch) Dreckschleudern am Leben

    Alle bisherigen Pläne gehen davon aus, dass wir in Deutschland um 2035 den bisherigen Strombedarf ausschließlich aus erneuerbaren Energien decken. Erst ab dann schlagen diese auch Schritt für Schritt positiv auf die Energiebilanz der E-Autos durch. Umgekehrt ausgedrückt: Jedes neu zugelassene Elektroauto hält Deutschland davon ab, die jeweils schlimmste noch am Netz befindliche Kraftwerks-Dreckschleuder abzuschalten. Und dies gilt so lange, bis wir den gesamten Strombedarf aus erneuerbaren Energien decken können. 

    Wenn die HTW Berlin bei einem Tesla Model 3 von 86 Gramm CO2 pro Kilometer auf Basis des aktuellen Strommix ausgeht, dann heißt das, dass eine ganze Flotte von Teslas im Schnitt 250 bis 300 Gramm zusätzliches CO2 pro Kilometer verursacht. Da können die Verbrenner mehr als gut mithalten.

    Die Marginalbetrachtung ist nicht nur eine intellektuelle Übung von Ökonomen – sogar jeder Arbeitnehmer macht sie ganz intuitiv. Wenn ein Mitarbeiter überlegt, ob sich Überstunden nach Steuern für ihn lohnen, dann ist nicht sein Durchschnittssteuersatz mit den Freibeträgen relevant, sondern sein Grenzsteuersatz für die nächsten 500 Euro, die er verdient.

    Weniger Nachfrage reduziert nicht die Ölförderung

    Abgesehen davon ist es äußerst naiv zu glauben, ein Nachfrageverzicht von uns Europäern bei Öl und Benzin würde eins zu eins auch weltweit zu einem geringeren Verbrauch führen. Die Ölproduzenten haben ihre Ölvorkommen entdeckt und erschlossen. Solange der Ölpreis über den Grenzkosten ihrer Produktion liegt, werden sie das Angebot aufrechterhalten, die Ölpreise werden sinken und energiehungrige, preissensitive Menschen in Schwellenländern werden dankbar sein, dass sie sich nun ein Auto oder einfach mehr Mobilität leisten können.

    Ob 70 oder 98 Prozent unserer Öleinsparungen zu Mehrkonsum woanders führen, weiß kein Mensch, denn niemand kennt die Kostenstrukturen von allen Ölherstellern und Nachfrageelastizitäten in Schwellenländern. Der Ex-Chef des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hat dieses Phänomen einmal mit einem Klingelbeutel mit Loch verglichen. Fast alle unsere mühsamen Klimaspenden fallen wieder raus.

    In der Schlussfolgerung heißt das für die gutwilligen E-Mobilisten, dass sie auf Sicht nicht nur bei uns ein paar Kohlekraftwerke am Laufen halten, sondern auch Verkehr, Staus und Stickstoff in den Großstädten der Schwellen- und Entwicklungsländer erhöhen. Bei meinem Freund habe ich mich trotzdem für meine Provokation entschuldigt und er hat im Gegenzug versprochen, eine Photovoltaikanlage zu bauen – womit er, zumindest bei Sonne, nur noch ein Problem mit dem Klingelbeutel hätte.

    Mehr: Wie die Super League zu einem Lehrstück in der Spieltheorie wurde

    Marcus Schreiber ist Gründungspartner und Chief Executive Officer bei TWS Partners. Er verfügt über langjährige Erfahrung im strategischen Einkauf und breites Branchen-Know-how. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich strategischer Einkauf, angewandte Industrieökonomik und Market Design. Außerdem unterstützt er Unternehmen dabei, spieltheoretisches Wissen in komplexen Vergabeentscheidungen anzuwenden.


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    6 Kommentare zu "Gastkommentar – Expertenrat: Bis zum Jahr 2035 sind E-Autos noch echte Klimakiller "

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Unsere Gesellschaft sollte schon jetzt wissen, dass diese ELEKTROMOBILITÄT nicht sauber ist, denn der Strom den wir Tanken wird immer grösstenteils  aus der fossilen Verbrennung geliefert. (...) Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: Kommentare sind keine Werbeflächen. https://www.handelsblatt.com/netiquette

    • Nicht die E-Autos sind die Klimakiller - auch nicht bis 2035 - sondern der Energiemix, der die Energie liefert, die zur Produktion und den Betrieb von E-Autos benötigt wird. Diesen Sachverhalt immer wieder auf E-Autos zu projezieren ist schlicht und einfach ein Mangel an Logik.

      Es liegt an der Politik einen schnelleren Wechsel des Energiemixes hin zu Regenerierbaren zu ermöglichen, wie auch Energie-/Stromspeicher im Versorgungsnetz, Voraussetzungen für Solarflächen und Windgeneratoren, Biogas usw. zu begünstigen - anstatt wie die aktuelle Regierung - alles einzubremsen, um den Kohleverstromern ihr Sterben so angenehm wie möglich gestalten. Die Umweltfreundlichkeit von E-Autos ist nicht abhängig von E-Autotechnik, sie abhängig vom politischen Willen.

    • Fortsetzung

      Sehr geehrter Autor,
      weshalb wenden Sie denn Ihre Produktionskostenrechnung je weiterer Einheit nicht auf Ihren eigenen Verbrenner an den Sie vermutlich fahren?

      Nehmen wir an Ihr Auto verbraucht 6 Liter auf 100 km (Real nicht Herstellerangabe)
      Würden Sie das Auto abschaffen und sich ein E-Auto anschaffen,
      dann würden einige Einheiten weniger Öl verbraucht, also natürlich dann laut Ihrer Argumentation, die am unwirtschaftlichsten geförderten!

      Wie in Ihrem Argument beim Strom, würden also die am wenigsten wirtschaftlichen Ölförderung Ihrer 6 Liter eingestellt. Dies wär dann natürlich die hinsichtlich Produktionskosten ungünstigste Ölförderung, also vermutlich Fracking oder Ölsand in Kanada oder Afrika.

      Um 1Liter Ölsand zu produzieren, muss man aber leider im Ggs zur Förderung in Saudi-Arabien über die doppelte Menge Energie dafür aufwenden. D.h. Wenn Sie 6 Liter verbrauchen, werden am Ende dafür 12 Liter Öl verbrannt (übrigens sehr schädliches Bitumen-Öl, kein 1a Saudi-Arabien Öl. Übrigens, zusätzlich haben Sie noch 36 Liter Giftschlamm erzeugt!)

      (Wird das Öl dann noch in der schlechtesten Raffinerie der Welt aufbereitet (wovon man in ihrer Argumentation ja auszugehen hat) und dann noch über die schlechteste leckende Pipelines der Welt befördert, wird ihre Umweltbilanz aber nicht gerade besser!)

      Wenn Sie also behaupten, jedes E-Auto fährt letztendlich nur mit Kohlestrom, so behaupte ich, jeder weitere Verbrenner fährt nur mit dem schmutzigstem am schlechtesten raffiniertem Ölsandstrom.

      Jetzt frage ich Sie, weshalb schreiben Sie keinen Artikel darüber, dass jeder brandneue Porsche Cayenne letztendlich die schmutzigsten Ölressourcen der Welt verbrennt, also das doppelte-3x an seinem Ölverbrauch. Denn die Ölförderung aus den guten Lagern ist auch relativ ausgeschöpft, sonst müssten wir ja keinen Ölsandabbau oder Fracking betreiben!

      Plötzlich sieht man, dass Ihre Argumentation etwas dürftig und ideologisch völlig einseitig ist, oder nicht?

    • Der Autor macht einen entscheidenden Fehler.

      Obwohl in den letzten Jahren immer mehr E-Autos in Deutschland zugelassen wurden, sank die Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern und die Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen stieg deutlich an. Der Autor argumentiert jedoch, dass E-Autos Klimakiller wären, weil für sie mehr Kohle etc. verbrannt werden würde, was falsch ist.

      Der E-Auto Fahrer kann also sehr wohl mit dem aktuellen Strommix rechnen. Im Jahr 2020 hat sich dieser sogar auf über 50% regenerativen Strom verbessert (auch wenn die Coronakrise hier etwas geholfen hat). Trotzdem wird der Strommix auch in Zukunft immer besser werden und das muss bei einer fairen Betrachtung berücksichtigt werden.

      Zudem betrachtet der Autor nur einen Teil des Ganzen und verfälscht somit das Gesamtbild. Wenn der E-Auto-Fahrer davor ein Verbrennerfahrzeug gefahren ist und dieses nun ersetzt hat, fallen zusätzliche CO2-Emissionen weg, denn die folgenden Punkte kosten viel Energie:

      1. Die Emissionen bei der Förderung von Erdöl
      2. Die Emissionen durch den Transport des Öls bis zu den Raffinerien (über Öltanker, die selbst viel Energie verbrauchen, aber auch für Pipelines, etc.)
      3. Die Emissionen der Raffinerien bei der energieintensiven Herstellung von Sprit anfallen.
      4. Die Emissionen des Transports (z.B. per Tanklaster) bis zur Tankstelle
      5. Die Emissionen die durch den Betrieb der Tankstelle entstehen (Pumpen und sonstige Anlage)

      Für das E-Auto wird lediglich der Strom erzeugt (für mittlerweile weniger als 400 g CO2 pro kWh) und durch Stromleitungen transportiert, wodurch ca. 5-10% Übertragungsverluste und ca. 5-10%% Ladeverluste entstehen.

      Hochqualitative Studien, die eine ganzheitliche Betrachtung von der Quelle bis zum Rad vornehmen (Well-to-Wheel) kommen seit Jahren zu dem Schluss, dass E-Autos heute schon eine bessere CO2 Bilanz haben. Nur Studien, die bestimmte (unbequeme) Teile des Ganzen nicht betrachten und/oder veraltete Zahlen benutzen, behaupten anderes.

    • 1. Der Autor sollte eine vollständige Well-to-Wheel Betrachtung von Verbrenner und E-mobil vornehmen und sich nicht beim Verbrenner auf Tank-to-Wheel beschränken.
      2. Die Ausregelung des Netzes erfolgt mit Kohle, Gas und Wasserkraft, d.h. bei der Grenzbetrachtung muss daher die CO2-Bilanz dieses Mixes betrachtet werden.
      3. Die Nutzungszeit des Autos wird komplett unterschlagen, ein Auto was heute gekauft wird ca.10 Jahre in Deutschland genutzt und evtl. noch weiter im Ausland. Die CO2-Bilanz muss am Ende der Nutzungsdauer bewertet werden (evtl. noch mit Recycling)
      ...

      Heißt, wer andere für ihre selbstgerechte Haltung anprangert wie der Autor, sollte dann m.E. selbst bescheiden auftreten. Der Artikel erhebt den Anspruch der "Richtigkeit", als Lehrer hingegen würde ich Nachhilfe empfehlen.

    • Nun, dieser Artikel ist ähnlich wie die E-Auto Studie von Herrn Sinn ebenfalls tendenziös und sehr einseitig. Warum?

      1. Viele E-Auto Fahrer haben Photovoltaik-Dächer, so auch ich. Ich lade meinen beiden E-Autos mit einer Überschussladefunktion, d.h. wird der PV-Strom nicht im Haus benötigt, fliesst er in die E-Autos. (Passiert gerade im Moment!)

      2. Laden viele E-Auto Besitzer ihre Autos gerade dann, wenn sie wissen, dass es vermutlich Erneuerbaren- Übershussstrom im Netz gibt. (Sonnenreiches oder windreiches Wochenende) und die Autos werden geladen.

      3. VW hat es bereits angekündigt, beim neuen Ford E-Truck ist es bereits Realität. In Zukunft werden die E-Autos aus dem Haus (Photovoltaik) oder aus dem Netz (Überschussstrom) Strom in die eigene Batterie laden und bei Bedarf ans Haus oder ins Netz abgeben. (die neuen Batterien haben Lebenszeiten von über 1 Mio Meilen, damit können Sie Strom für andere Zwecke als Autofahren speicern) Würde mich sehr freuen, wenn der Autor dann genau solch einen Artikel verfassen würde, denn dann würde jedes E-Auto nach seiner Theorie mit gespeichertem Überschuss-Erneuerbarem Strom, Kohlestrom ersetzen. Vermutlich wird er dies aber nicht tun, da dies nicht so in sein negatives E-Auto-Weltbild passt.

      4. Der Gesetzgeber und die Ladestationsbetreiber sollten bitte möglichst bald variable Stromtarife anbieten. Nicht nur E-Autos, auch Waschmaschinen sollten marktgerechtere Preise zahlen. Am windarmen wolkigen Januar Montag morgen, wenn der Strombedarf am höchsten ist, sollten die Strompreise auch höher sein, und am windreichen Wochenende sollte der Strompreis auch sehr niedrig sein. Diese variablen Preise würden die Stromnachfrage etwas an die Verfügbarkeit des Erneuerbaren Stroms anpassen. Mit intelligenten Ladegeräten müsste sich der Verbrauch nicht mal selbst darum kümmern und könnte massiv Stromkosten sparen.

      5. Übrigens werden die meisten E-A-Batterien noch nach der Verschrottung als Kraftwerkspeicher dienen, auch kein Wort dazu

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