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Sabina Wachtel

Expertenrat – Sabina Wachtel Bei guten Vorsätzen kann Größenwahn nicht schaden

Die meisten von uns scheitern an den eigenen guten Vorsätzen. Dabei sind diese Vorsätze einfach zu klein gedacht. Größere Ziele sind gefragt.
17.01.2020 - 11:10 Uhr Kommentieren
Wer Vorsätze für das neue Jahr macht, sollte sich nicht zu klein denken. Quelle: IMAGO
Ziele setzen

Wer Vorsätze für das neue Jahr macht, sollte sich nicht zu klein denken.

(Foto: IMAGO)

Das neue ist Jahr schon ein paar Tage alt. Wenn ich meinen ersten Vorsatz, meine Kolumne wieder regelmäßiger zu schreiben, halten will, muss ich ran an den Speck. Beziehungsweise an die Mohrrübe. Denn natürlich habe auch ich mir vorgenommen, 2020 gesünder zu essen als in all den Jahren zuvor.

Im Augenblick bin ich da gut dabei. Ich schreibe und kann, weil die Finger beschäftigt sind, nicht zeitgleich Speck braten.

Aber sonst? Die ganze Nummer mit dem Rauchen aufhören (oder wenigstens weniger rauchen), weniger (oder wenigstens gesünder) essen, mehr Obst und Gemüse aus der Region kaufen, weniger Alkohol trinken und dafür öfter mal einen selbstgemachten Smoothie, mehr Sport aber auch genügend Entspannung, und so weiter, und so fort …

Seien wir doch ehrlich: Das neue Jahr wirkt doch schon am 1. Januar genauso gut oder schlecht wie das Jahr davor. Spätestens, nachdem man lange geschlafen hat, leicht verkatert aufwacht und garantiert alles macht, nur nicht joggen gehen, so wie es der Vorsatz war.

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    Um nur ein Beispiel zu nennen … Die wenigsten haben ja Vorsätze innerhalb des Büros, wo sie aber den ganzen Tag verbringen. Oder haben sie schon einmal gehört, dass sich jemand aus ihrem Bekanntenkreis vorgenommen hat:

    • Freundlicher/achtsamer im Umgang mit seinen Kollegen zu sein
    • Weniger Papier zu verbrauchen
    • Nach dem Arbeiten nicht mehr aufs Diensthandy zu schauen
    • Mehr Nackengymnastik
    • Mehr Nein sagen
    • Konsequent die Mittagspause einhalten
    • Weiterbildung

    Woran liegt das? Ich glaube, wir denken zu klein. Dabei sollten wir groß denken. Grenzenlos. Das sollte 2020 unser Ziel sein. Ein leichter Größenwahn hat doch noch niemandem geschadet – ich habe recherchiert – wir hätten folgende Möglichkeiten:

    • Fliegen Sie ins All. Das ist ab 2020 locker möglich. Um die 200.000 Euro kostet der Spaß – aber was kostet die Welt, so sagt man doch. Zumindest treffen Sie dort niemanden, den Sie kennen. Und Sie können damit angeben – ein Leben lang.
    • Planen Sie eine riesige Büro-Fete – die totale Sonnenfinsternis wird am 14. Dezember stattfinden. Wenn Sie jetzt damit anfangen, sind Sie ganz weit vorne. Ihre Kollegen haben das garantiert noch nicht auf dem Schirm und Sie machen sich ums Büroklima verdient.
    • Zwei Termine vormerken, die so nie wieder – falls es klappt – kommen werden: 29. März und 25. Oktober – Zeitumstellung! Davon können wir noch unseren Enkeln erzählen, die es wahrscheinlich weder verstehen noch interessieren wird. Egal. Wir waren dabei.

    Ist nichts für Sie dabei? Das macht gar nichts. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Machen Sie Ihr Ding. Rocken Sie den Laden. Wichtig ist nicht, was Sie tun – sondern wie Sie wirken. Und in der nächsten Kolumne verrate ich, wie Sie Wirkung zeigen – auch 2020 gilt nämlich: Ausstrahlung und Wirkungskraft kann man lernen. Jeder. Auch wenn Sie nicht ins All fliegen wollen.

    Mehr: Die schlimmste Büro-Kleidersünde 2019: die hochgeschobene Sonnenbrille. Wer auf sie nicht verzichten will, sollte zum Design-Klassiker greifen.

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