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Gastbeitrag des Commerzbank-Chefvolkswirts Euro-Raum braucht mehr Anreize für Reformen

Macrons und Junckers Pläne für die EU mindern Anreize für Reformen. Die Länder müssen wieder motiviert sein, Probleme eigenständig zu lösen.
  • Jörg Krämer
12.02.2018 - 16:18 Uhr
Jörg Krämer ist Chefvolkswirt der Commerzbank AG. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com Quelle: Pressefoto [M]
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Jörg Krämer ist Chefvolkswirt der Commerzbank AG. Sie erreichen ihn unter: [email protected]

(Foto: Pressefoto [M])

Frankreichs Präsident Macron und EU-Kommissionspräsident Juncker wollen einen Haushalt für den Euro-Raum und eine gemeinsame Sicherung von Bankeinlagen. Krisenländer sollen in Zukunft einfacher Hilfen bekommen, obwohl sie ihre Schwierigkeiten meist durch eine schlechte Wirtschaftspolitik selbst verursacht haben. Damit senken die Vorschläge Macrons und Junckers die Anreize für Reformen.

Der Euro-Raum braucht stattdessen mehr Anreize für Reformen. Die Mitgliedsländer müssen wieder die Motivation haben, ihre Probleme aus eigenem Interesse heraus anzugehen. Dazu ist es bisher nicht gekommen, weil die hochverschuldeten Länder im Krisenfall nicht nur ihre eigenen Volkswirtschaften, sondern auch die anderer Mitgliedsländer mit nach unten ziehen können. Deshalb spekulieren viele Politiker in den südlichen Ländern darauf, von den anderen Ländern rausgepaukt zu werden.

Anleger erwarten das ebenfalls und finanzieren die Länder weiter. Die Krise bricht nicht offen aus, und die Länder gehen ihre Probleme nicht entschlossen an. Es sind die grenzüberschreitenden Ansteckungsrisiken, die Anreize schaffen, Probleme liegen zu lassen.

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