Gastbeitrag Olaf Scholz revolutioniert die Rente – aber nicht zum Besseren
Fast beiläufig und ungefragt hat Olaf Scholz vor wenigen Tagen eine Revolution der Rentenfinanzierung angekündigt. Er tat dies in seiner Funktion als Bundesfinanzminister, aber zugleich sprach er auch als stellvertretender Vorsitzender der SPD, aus der sofort Unterstützungsrufe erschallten.
Dabei begann seine Revolution mit dem scheinbar harmlosen Satz, dass auch 2040 noch das heutige Rentenniveau von 48 Prozent des Lohns herrschen müsse – ohne strukturelle Veränderungen wie etwa eine längere Lebensarbeitszeit und höhere Beiträge zu berücksichtigen.
Diese Aussage hat es aber in sich. Denn in den nächsten 15 bis 20 Jahre wird die Babyboomer-Generation in den Ruhestand wechseln, also die zwischen 1955 und 1970 geborenen Erwerbstätigen und die größte Gruppe an Arbeitnehmern, die es in Deutschland je gab. Sie wird ersetzt durch eine viel kleinere Generation junger Menschen, was eine gewaltige Zusatzlast für das beitragsfinanzierte Rentensystem zur Folge hat.
Ein demografischer Paukenschlag
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