Russlands Präsident Waldimir Putin nutzt die Hängepartie, um sich innenpolitisch zu profilieren.
Die Rüstungsverhandlungen zwischen den USA und Russland sind zum Stillstand gekommen. Dies liegt zum einen an der unveränderten Position der US-Administration: Sie hält an ihren Plänen fest, eine ballistische Nato-Raketenabwehr aufzubauen, obwohl die nuklearen Ambitionen des Iran – einer der vorrangigen inoffiziellen Auslöser für diese Bemühungen – vorerst diplomatisch gebannt scheinen. Zudem strebt das Pentagon noch immer danach, konventionelle Waffen zu entwickeln, die innerhalb einer Stunde weltweite und hochpräzise Attacken, die Conventional Prompt Global Strikes (CPGS), ermöglichen sollen.
Die russische Führung ihrerseits stellt beide Rüstungsinitiativen als aggressive Gefährdung des eigenen nuklearen Abschreckungspotenzials dar. Auch wenn technisch gesehen eine defensive oder offensive Eliminierung russischer Atomwaffen möglich ist: hochrangige politische Vertreter aus Brüssel und Washington beteuern ein ums andere Mal, dass sich sowohl die Nato-Raketenabwehr, als auch die neue Befähigung zu globalen konventionellen Militärschlägen nicht gegen Russland richten.
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