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Gastbeitrag zu China Der besonders lange Marsch

Schritt für Schritt hat sich die Volksrepublik zur Großmacht entwickelt. Die Führung in Peking träumt bereits von einem chinesischen Zeitalter. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Ein Gastbeitrag.
  • Stephen S. Roach
30.10.2017 - 14:15 Uhr
Stephen S. Roach ist Professor an der Universität Yale und Ex-Chairman von Morgan Stanley Asia. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com.
Der Autor

Stephen S. Roach ist Professor an der Universität Yale und Ex-Chairman von Morgan Stanley Asia. Sie erreichen ihn unter: [email protected]

China hat nach dem Parteitag der KP zwei Ziele im Blick: bis 2035 den Aufbau der „Gesellschaft moderaten Wohlstands“ abzuschließen und bis 2050 seine Position als Großmacht zu etablieren. China feiert die nationale Erneuerung als „chinesischen Traum“ (Xi).

Der dritte Punkt ist am interessantesten. Dieser ist in der Form von Chinas „Hauptwiderspruch“ gefasst – dem marxistischen Konzept, mit dem ein großes, nach Auflösung verlangendes Problem eingestanden wird. Der Hauptwiderspruch, obwohl in der Regel mehrdeutig formuliert, steckt den Rahmen für eine vielschichtige Diskussion von Risiken und Chancen, Strategie und Taktik, Reformen und Lenkung ab.

Die große Neuigkeit ist, dass die Partei unter Xis Führung ihren Hauptwiderspruch erstmals seit 1981 überarbeitet hat. Während der Widerspruch bisher als Konflikt zwischen den Bedürfnissen der Bevölkerung und Chinas „rückständiger gesellschaftlicher Produktion“ gefasst war, wird er nun als Spannung zwischen „unausgewogener und unzureichender Entwicklung“ und den „ständig wachsenden Bedürfnissen der Menschen nach einem besseren Leben“ betrachtet.

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