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Gastbeitrag zur Bankenunion Risiken müssen abgebaut werden

Eine konsequente Weiterentwicklung der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion erfordert eine stabile Bankenunion. Ein Plädoyer der beiden Präsidenten des deutschen und des französischen Bankenverbands.
  • Jean-Laurent Bonnafé, Hans-Walter Peters
21.01.2018 - 17:20 Uhr
Hans-Walter Peters ist Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, Jean-Laurent Bonnafé Präsident des französischen Bankenverbands. Quelle: Le Figaro/laif, Anne Christiane Krings Photography [M]
Die Autoren

Hans-Walter Peters ist Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, Jean-Laurent Bonnafé Präsident des französischen Bankenverbands.

(Foto: Le Figaro/laif, Anne Christiane Krings Photography [M])

Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag („Élysée-Vertrag“) wurde am 22. Januar 1963 unterzeichnet und ist eine überragende politische Leistung. Nach langer „Erbfeindschaft“ und zahlreichen verlustreichen Kriegen haben Deutschland und Frankreich mit diesem Abkommen den Grundstein für die enge deutsch-französische Zusammenarbeit gelegt.

Diese Freundschaft gab dem europäischen Projekt weiteren Antrieb. Die an diesem Montag von Nationalversammlung und Bundestag verabschiedete Resolution zeigt aber auch die Herausforderungen, für deren Bewältigung der deutsch-französische Motor dringender denn je gebraucht wird. Die Schaffung eines deutsch-französischen Wirtschaftsraums wird wichtige Impulse für die weitere Vertiefung des Europäischen Binnenmarkts liefern.

Grundlegende Reformen nötig

Den Banken kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, insbesondere als Finanzierungsquellen für Unternehmen, Akteure im digitalen Binnenmarkt, Anbieter grenzüberschreitender Finanzdienstleistungen oder im Bereich von Green Finance. Die französischen und deutschen Banken sind fest entschlossen, eine wichtige Rolle bei der Finanzierung der europäischen Wirtschaftsentwicklung in einem Post-Brexit-Umfeld zu spielen. Die Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen bleibt unsere Hauptpriorität.

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