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Gastbeitrag zur Bundestagswahl Die Gespenster von Weimar

Nach der Bundestagswahl stellt sich erneut die Frage: Könnten sich die Ereignisse von Weimar wiederholen, Rechte triumphieren? Parallelen sind unverkennbar. Was es nun braucht, ist ein stabiles Europa. Ein Gastbeitrag.
  • Harold James
28.09.2017 - 13:36 Uhr
Harold James ist Professor für Geschichte und Internationale Politik in Princeton und Senior Fellow am Center for International Governance Innovation.
Der Autor

Harold James ist Professor für Geschichte und Internationale Politik in Princeton und Senior Fellow am Center for International Governance Innovation.

Das Resultat der Bundestagswahl ist seltsam paradox. Unter dem Vorsitz von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist die CDU erneut die stärkste Kraft geworden, ohne die eine neue Regierung undenkbar ist. Doch die CDU und auch ihr bisheriger Koalitionspartner SPD erlitten herbe Verluste. Als erste Reaktion auf die 20,4 Prozent, bei denen die Sozialdemokraten gelandet sind, verkündeten mehrere Spitzenpolitiker der SPD den Gang in die Opposition.

Diese Reaktion – der Machtverzicht – war Wesensmerkmal der Politik im Deutschland der Zwischenkriegszeit, als der erste Versuch, dem Land mit der Weimarer Republik eine demokratische Staatsform zu geben, schnell scheiterte. Seit der Gründung der Bundesrepublik 1949 wird die deutsche Politik von einer Frage verfolgt: Könnten sich die Ereignisse von Weimar wiederholen, die Rechtsradikalen erneut triumphieren? Denn nun zieht mit der Alternative für Deutschland (AfD) zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg eine extremistische Partei in den Bundestag ein.

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