Gastkommentar Afrika muss Anschluss an die Weltwirtschaft finden – im Interesse aller
Stefan Liebing ist Vorsitzender, Christoph Kannengießer Hauptgeschäftsführer des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft.
Afrika ist jung: Bis 2050 wird sich die afrikanische Bevölkerung auf dann zwei Milliarden Menschen verdoppeln. Und Afrika ist arbeitssuchend: In nur wenigen Jahrzehnten wird ein Viertel der weltweiten Erwerbsbevölkerung afrikanisch sein. Es braucht also Arbeitsplätze für Millionen junger Menschen jedes Jahr – und zwar vor Ort.
Deshalb müssen die afrikanischen Volkswirtschaften substanzielleren Anschluss an die Weltwirtschaft finden – im Interesse aller. Wie das funktionieren soll? Mit einer sich selbst tragenden wirtschaftlichen Entwicklung vor Ort anstelle der überholten Geber-Nehmer-Mentalität.
Mehr ausländische Direktinvestitionen sind ein zwingender Schritt – neben den unverzichtbaren eigenen Anstrengungen der afrikanischen Staaten für bessere Rahmenbedingungen. Die Investitionsraten auf dem Kontinent steigen zwar seit 2000 kontinuierlich an, allerdings auf geringem Niveau: 2017 wurden 36 Milliarden Euro investiert, vor allem in Ägypten, Äthiopien, Nigeria, Ghana und Marokko.
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