Gastkommentar Bloomberg könnte mit seiner Kandidatur die demokratische Wählerschaft spalten
Josef Braml ist USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
Michael Bloomberg hat jetzt angekündigt, dass er bei den US-Präsidentschaftswahlen kandidieren wird. Aus gutem Grund: Bloomberg dürfte eine für ihn und seine Geschäfte bedrohliche Ausgangslage vor Augen haben: Derzeit hat zwar der Demokrat Joe Biden die besten Chancen, den amtierenden republikanischen Präsidenten Donald Trump bei den Wahlen im November 2020 zu schlagen.
Alle anderen Kandidatinnen und Kandidaten würden laut Umfragen in den entscheidenden Einzelstaaten wie Michigan, Pennsylvania, Wisconsin, Florida, Arizona und North Carolina gegen Trump schlechtere Karten haben.
Der wirtschaftsfreundliche Joe Biden könnte jedoch beim Amtsenthebungsverfahren gegen Trump in Mitleidenschaft gezogen werden. Zunächst steht gleichwohl der Präsident im Verdacht, die vom Kongress bewilligte Militärhilfe für die Ukraine zurückgehalten zu haben. Auf diese Weise, so die Vermutung, wollte Trump die ukrainische Regierung dazu bewegen, die vermeintliche Korruption der Familie Biden zu untersuchen, um seinem Hauptrivalen im Wahlkampf zu beschädigen.
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