Gastkommentar Die Coronakrise könnte Trumps Wahlkampf zerstören
Josef Braml ist USA-Experte der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).
In Zeiten äußerster Bedrohung kommt dem US-Präsidenten die Rolle des Schutzpatrons zu. Er steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, die er, zumal in einem Wahljahr, politisch nutzen könnte. Doch sein offensichtlicher Mangel an Empathiefähigkeit und sein unprofessionelles Krisenmanagement bieten seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden eine Chance.
Denn die politischen Probleme Donald Trumps werden mit der Schwere der Gesundheits- und Wirtschaftskrise wachsen. Aber der ehemalige Vizepräsident Joe Biden müsste dann auch noch über seinen und den bisherigen Schatten Barack Obamas springen und über sich hinauswachsen.
Trump hatte die Corona-Pandemie zunächst als Witz, ja sogar als Verschwörungstheorie der Demokraten abgetan und ließ wertvolle Zeit verstreichen. Eine den Fakten angemessene und gemeinwohlorientierte Reaktion hätte wohl Tausende Menschenleben in den USA retten und den sich abzeichnenden Einbruch der US-Wirtschaft lindern können.
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