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Gastkommentar Obama ist besser als sein Ruf

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Die Kritik der Republikaner geht am Kern der Sache vorbei

Obama schmiedete eine Koalition für eine Intervention in Libyen und arbeitete eng mit der Türkei, der Europäischen Union und Saudi-Arabien zusammen, um den Druck auf Syrien zu verstärken. Überdies kooperierte er mit Ägypten, um eine Lösung im Jemen zu finden und wurde hinter den Kulissen aktiv, um die Regierung Bahrains von einer Untersuchung ihrer eigenen Gewalt gegen schiitische Demonstranten zu überzeugen.

Weiter südlich setzte sich Obama für ein Friedensabkommen im Sudan ein. Obwohl sein Engagement mit Iran und Nordkorea möglicherweise ein Fehlschlag war, leistete Obama einen Beitrag zum historischen Durchbruch mit Burma. Schließlich ratifizierte der US-Senat Freihandelsabkommen mit Südkorea, Panama und Kolumbien, wodurch der Weg zu einer neuen transpazifischen Partnerschaft geebnet wurde.

Obama verfolgt eine schlüssige Strategie – die er in seiner Antrittsrede als ein „neues Zeitalter der Verantwortung“ bezeichnete. Sie besagt, dass „die Belastungen eines jungen Jahrhunderts nicht auf den Schultern Amerikas allein lasten können“. Innerhalb von zwei Jahren nach seinem Amtsantritt half Obama bei der Umgestaltung der G8 zu den G20, stellte die Neugewichtung der Stimmverteilung innerhalb des Internationalen Währungsfonds von Europa auf die neuen Wirtschaftsmächte sicher und sagte zu, die Kandidatur Indiens und Japans für die Mitgliedschaft in einem reformierten Uno-Sicherheitsrat zu unterstützen. Außerdem stärkte er regionale Institutionen. Ebenso wie der Golfkooperationsrat spielt die Arabische Liga zum ersten Mal eine aktive Rolle, wenn es darum geht, staatliche Brutalität in den eigenen Reihen zu bekämpfen.

Obamas republikanische Widersacher reiten gerne auf Obamas Prinzip der „Führung aus dem Hintergrund“ herum. Doch das geht am Kern der Sache vorbei, denn die Republikaner stellen sich Führerschaft so vor, wie einst bei Kavallerieangriffen im 19. Jahrhundert, als der General entweder an vorderster Front mit der Flagge in der Hand oder hinter seinen Truppen ritt. Tatsächlich ist Obama sehr weit vorn, wenn es um die Gestaltung von Normen und Erwartungen dieser Welt geht. Er führt, von wo aus es auch immer nötig ist, um zu Ergebnissen zu kommen.

Die Autorin ist erreichbar unter: [email protected]

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2 Kommentare zu "Gastkommentar: Obama ist besser als sein Ruf"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Es gehört sich einfach nicht, einen aktuellen Präsidenten mit Dreck zu bewerfen. Das haben die Amis uns voraus.

    Darum stell man einfach dümmste schießbuden-Figuren bei den Republikanern auf, die so dumm sind, dass sie nicht einmal wissen, wo Libyen liegt und die dann auch noch vom Murdoch (SUN) über Fox gefördert werden. Also unter dem Strich, man stellt als Gegner die Dümmsten der Dummen auf und schon wird Mr. Obama als strahlender Sieger die Wahl gewinnen.

    The Show must go on


  • Und ganz leise, jedenfalls in der Wahrnehmung der übrigen Welt, werden elementare Bürgerrechte ausser Kraft gesetzt. Die USA sind schon längst kein freies Land mehr.

    http://de.ibtimes.com/articles/25021/20111202/national-defense-authorization-act-usa-wird-zum-polizeistaat.htm

    Obama ist kein besserer Präsident als die vorher gehenden.

    Und schließlich hat er die NWO voran zu bringen !

    http://www.youtube.com/watch?v=SISUIhprOa8