Gastkommentar Die „neue Seidenstraße“ bringt nicht nur Risiken – sondern vor allem auch Chancen
Erich Staake ist Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG.
Der Begriff Seidenstraße weckt heute fast märchenhafte Erinnerungen an eine Zeit, in der Gold, feine Stoffe und andere Kostbarkeiten von Karawanen im asiatischen Raum transportiert und gehandelt wurden. Diese historische Handelsroute erlebt zurzeit eine erstaunliche Renaissance: Die Belt and Road Initiative (BRI) des chinesischen Staatschefs Xi soll an das anknüpfen, was vor Hunderten von Jahren schon erfolgreich praktiziert wurde. Nur in deutlich größerem Maßstab.
Konkret: Die BRI soll das umfangreichste Infrastrukturprogramm unseres Jahrhunderts werden. Die Ausmaße erscheinen tatsächlich gigantisch: Mehr als 900 BRI-Projekte schließen neue Flughäfen, Eisenbahnstrecken, Kraftwerke, Straßen, Häfen und Stromnetze ein. Inzwischen sind über 60 Länder an der BRI beteiligt, Europa und Deutschland spielen dabei eine bedeutende Rolle. Neben der Bundesrepublik sind unter anderem die EU-Staaten Frankreich, Griechenland, Polen und Belgien an Bord.
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