Gastkommentar „Es geht auch ohne diesen Schlächterstaat aus dem Mittelalter“
Außenminister Adel bin Ahmed Al-Jubeir versucht, die Beziehungen zu den westlichen Staaten zu kitten.
Die Ermordung des saudi-arabischen Dissidenten Jamal Khashoggi erschüttert die Welt. Sie zeigt auf dramatische Art und Weise, dass Saudi-Arabien in einem Atemzug mit dem Libyen eines Mohammed Gaddafi und dem Irak eines Saddam Hussein genannt werden muss.
Für die internationale demokratische Öffentlichkeit kommt diese Debatte scheinbar zur Unzeit. Rechtsstaat und Demokratie sind weltweit auf dem Rückzug. Selbst in der Europäischen Union sind die Entwicklungen in Polen, Ungarn und Italien dramatisch. Viel zu sehr sind also Europäer und Amerikaner mit sich selbst beschäftigt.
Wäre es da nicht besser, im Mittleren und Nahen Osten weiter auf Saudi-Arabien zu setzen, das ja auch als eine Art Bollwerk gegen den Iran angesehen wird? Und zeigt nicht die jüngste Vergangenheit, dass sich das Königreich vorsichtig öffnet?
„Saudi-Arabien kennt keine Menschenrechte, kein bisschen Meinungs- oder Pressefreiheit.“
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