Gastkommentar So geht es nicht!
Freileitungen verlaufen in der Nähe eines Umspannwerkes bei Schwerin über Felder.
Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima herrscht immer noch große Verwirrung über die Energiewende. Deutschland soll bis zum Jahr 2022 aus der Atomenergie aussteigen. In acht Jahren soll sich der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung auf mindestens 35 Prozent erhöhen. Optimistisch wird dabei angenommen, dass sich der Primärenergiebedarf im gleichen Zeitraum um 20 Prozent verringert.
Um diese Ziele zu erreichen, versucht unser Land, über groteske Subventionen eine Industrie für regenerative Energie zu etablieren. Mit zweifelhaften Nebenwirkungen. Denn es ist bis heute nicht einmal gelungen, Einigkeit in zentralen Fragen zu erzielen: weder bei den Kosten, die Industrie und Verbraucher zu schultern haben, noch bei den Zuständigkeiten oder gar den notwendigen Schritten für Netzausbau, Netzstabilität und die Planung neuer Kraftwerke.
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