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„Wachstum“ statt sparen; soziale Wohltaten statt Reformen - Klaus von Dohnanyi kritisiert den Kurs der Linken in Paris als Selbsttäuschung. Ohne den Fiskalpakt gebe es keine europäische Zukunft.

Kommentare

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  • Ein schöner Kommentar vom neoliberalen Ultra Klaus von Dohnanyi, der nur so von geradezu grotesken Verdrehungen und Halbwahrheiten strotz. Aber nochmals zeigt wie entscheidend die Sparpolitik und der Fiskalpakt für die neoliberale Agenda sind. Und man bedenke dieser Mann ist immer noch SPD-Mitglied!
    http://www.nachdenkseiten.de

  • Ein schöner Kommentar vom neoliberalen Ultra Klaus von Dohnanyi, der nur so von geradezu grotesken Verdrehungen und Halbwahrheiten strotz. Aber nochmals zeigt wie entscheidend die Sparpolitik und der Fiskalpakt für die neoliberale Agenda sind. Und man bedenke dieser Mann ist immer noch SPD-Mitglied!

  • "südliche Peripherien Europas" nennt Klaus Dohnanyi die südlichen Miteuropäer und stempelt sie zu randständigen Ländern zweiter Klasse ab, denen für das Wohl der "Kern"europäer alles zugemutet werden darf... ich bin schockiert.

  • sie verdrehen wohl etwas die Tatsachen... die Südländer sind schon immer hinterher gehechelt, dies liegt an mehr als nur einer Stellschraube wie der Arbeitsmoral oder der Wettbewerbsfähigkeit.
    Nur konnten Sie für kurze Zeit sich durch den Euro in den "Club" der Handlungsfähigen schleichen und sich billiges Geld besorgen.
    Für was die Süd Peripherie die Geld genützt haben erschüttert mich zwar , es war aber abzusehen..

    Ihre Entrüstung finde ich drollig.


  • „Wachstum“ statt sparen; soziale Wohltaten statt Reformen – Klaus von Dohnanyi kritisiert den Kurs der Linken in Paris als Selbsttäuschung. Ohne den Fiskalpakt gebe es keine europäische Zukunft. Wessen Zukunft, die der Bürger der der 5 Prozent der Finanz Spekulanten?Welche Wohltaten? immer mehr prekäre Beschäftigung, Suppenküchen, Hunger, Millionen von Existenzen wurden und werden vernichtet? Alles im Intresse der 5 Prozent der Finanz Spekulation? So lange die Finanzmärkte nicht reguliert werden, können sich die Bürger zu "Tode" sparen, das Geld verpufft im Nirawana der Finanzmärkte und Steueroasen dieser Welt. Aber wie nicht anders zu erwarten, hat das Gros der deutschen Medien mit hysterischer Schnappatmung auf den Linksrutsch in Frankreich und Griechenland reagiert. Anstatt das Votum des Volkes zu akzeptieren und zu respektieren, verweist die deutsche Presselandschaft lieber mit gespielter Distanziertheit auf die vermeintliche Reaktion der Finanzmärkte und prophezeit der Eurozone eine „Vertrauenskrise“. Freilich ist dabei nicht das Vertrauen der Bürger, sondern das Vertrauen der Finanzspekulanten gemeint. Die Bürger vertrauen nämlich längst nicht mehr darauf, dass die Politik ihre Interessen vertritt. Da stellt sich unweigerlich die Frage, ob Medien, die ganz offen die Interessen der Eliten und der Finanzlobby über die Interessen des Volkes stellen, überhaupt noch der freiheitlich demokratischen Grundordnung entsprechen

  • "'Du stinkst', sprach das Schwein zur Rose."
    So könnte man es zusammenfassen, wenn Klaus von Dohnanyi andere des ökonomischen Unverstands beschuldigt.
    Lieber Herr von Donhanyi, tun Sie was für Ihre ökonomische Bildung: Lesen Sie Paul Krugmans Kolumnen in der New York Times, machen Sie sich mit Richard Koos Konzept der Bilanzrezession vertraut, lesen Sie bei Hyman Minsky nach, warum Finanzmärkte instabil und ihr Urteil daher nicht vertrauenswürdig ist. Und blicken Sie darauf, wie Deutschland mit der Großen Krise ab 1929 umgegangen ist und wie die USA. Schauen Sie sich an, wie die USA nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Schulden abgetragen haben. Vielleicht begreifen Sie dann, dass wir einen neuen New Deal brauchen anstatt Brüning 2.0.
    Man kann es nicht oft genug wiederholen: Eine Volkswirtschaft ist KEIN schwäbischer Haushalt. Und BWL taugt auch nur zur Analyse von Unternehmen, nicht für die eines ganzen Landes.

  • @Moebius

    "Richard Koo"

    vielleicht sollten wir dem Autor etwas auf die Sprünge helfen.

    Ein guter Einstieg wäre m.E. ein Interview mit Richard Koo vom 23.12.2009

    http://www.fuw.ch/de/download_archiv_pdf.html?objects.archiv_id=105279

    Ergänzend seien zwei fulminante Bücher des Vorzeige-Ökonomen empfohlen:

    Balance Sheet Recession
    http://www.amazon.de/Balance-Sheet-Recession-Uncharted-Implications/dp/0470821167

    The Holy Grail of Macroeconomics
    http://www.amazon.de/The-Holy-Grail-Macroeconomics-Recession/dp/0470823879

  • Herr Dohnanyi, schon mal nach Griechenlang geschaut was die Sparpakete bis jetzt gebracht haben? Vor wie vielen Paketen hat Frau Merkel schon gesagt jetzt wird alles gut? Aber egal! Es ist gut, dass es solche beratungsresistenten Sturköpfe wie Sie gibt. Je eher wird auch der letzte BILD gesteuerte Bürger merken, was wirklich unser Problem ist: Leute wie Sie!

  • Ein schöner Kommentar vom neoliberalen Ultra Klaus von Dohnanyi, der nur so von geradezu grotesken Verdrehungen und Halbwahrheiten strotz. Aber nochmals zeigt wie entscheidend die Sparpolitik und der Fiskalpakt für die neoliberale Agenda sind. Und man bedenke dieser Mann ist immer noch SPD-Mitglied!

  • Herr von Dohnany ignoriert das totale Scheitern des Austeriätskures - Brüning lässt grüßen. Lachhaft mit Herumdoktern an Symptomen Wachstum erzeugen zu wollen (Agenda 2010?). Das IMK hats exakt untersucht - hat nichts gebracht. Der Auslöser fürs Exportwachstum sind Wettbewerbsvorteile (zu Lasten anderer Staaten - Ignorierung des 2% Inflationszieles) bei den Lohnstückkosten und Stärkung der Kaufkraft - nichts anderes. Von Dohnany gehört mit seinem neoliberalen Unsinn in die FDP, in der SPD hat der Lobbyist nichts mehr verloren.

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