Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Die Energiewende treibt den Preis für Strom in die Höhe. Um den steigenden Kosten entgegenzusteuern, braucht Deutschland Unterstützung aus den Nachbarländern.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Die dümmste und gefährlichste Entscheidung seit dem Ende des 2.Weltkrieges ist die sog."Energiewende" Ohne eine lange Abhandlung darüber zu schreiben werden wir bald erleben, dass die Energiekosten für viele nicht mehr bezahlbar sind und viele Industriestandorte sich verändern werden. Ich schreibe das als Privatperson ohne Lobby-Hintergrund.Über alternative Energie nachzudenken und zu forschen, alles o.k. aber nicht aus wahltaktischen Erwägungen heraus, eine ganz Nation zu verarschen.

  • So eine Stuss wie diesen Artikel habe ich lange nicht gelesen. Die fetten Gewinne der Stromversorger sind viel zu hoch, hier muss staatlich eingegriffen werden, um diese Raffgier ein für alle Mal zu liquidieren.

  • fetten Gewinne der Stromkonzerne ... sind da eigentlich auch schon die fetten Gewinne der EE-Produzenten mit dabei ? oder sind das "gute" fette Gewinne von "guten" Stromkonzernen ?

  • tja, schön das immer wieder die gebildeten Lobbyisten sich zu Wort melden wenn es um Energie geht. Die Rechnung wird von A-Z geschönt, dann passt es wieder mit der tollen Atomenergie - gerade für die einfachen Geister. Wieviel Milliarden wurden seit Strauss an Subventionen umgeleitet? Wer trägt die Kosten für eine ( nicht vorhandene ) Endlagerung und Transporte? Wer hat den Rwe's Milliarden Gewinne von Steuerzahlers Gnade beschert - diese Milliarden sind allerdigns immer blitschnell versickert. Ups. Wer hat den Erzeugern die komplette Infrastruktur geschenkt? Diese wurde dann, um die Gewinne zu erhöhen, vergammeln gelassen bis die Masten umkippten.
    Wer hat keine nennenswerte Investitionen in erneuerbare Energien gesteckt und jammert jetzt das China vorne liegt? Ich kann ja verstehen, dass die das Lied derer singen, deren Brot sie essen - aber erstmal an die eigene Nase greifen bevor wieder diese Pavlovschen Reflexe hier gepostet werden.

  • Schön das die Welt immer so einfach ist ... hier die "Atomlobbyisten", die von Geldgierigen Stromkonzernen bezahlt werden um für die Todestechnik schlechthin zu schreiben und auf der anderen Seite die edlen "Solaraktivisten" bzw. "Erneuerbaren-Energie-Robin-Hoods" die nur zum Wohle der ganzen Menschheit die reine und absolute Wahrheit posten und natürlich grüne Energie zum Nulltarif für alle versprechen ... es ist doch alles soooooo einfach

  • Bildungswende ist auch notwendig.

    gerade dieser Artikel und die Reaktionen darauf zeigt, dass wir unsere Zukunktsfähigkeit schon längst verloren haben. Früher musste sich der Fürst und der Bischof einigen: Du hälst sie dumm ich halte sie arm. Heute hat unser Staat für beides die Macht und nutz diese aus. Bei allen Diskussion über Windenergie und Fotovoltaik wird immer vergessen, dass für beide Energiearten es erstens einen Begrenzung gibt und zweites wir massiv in das Wettergeschehen eingreifen, was ja eigentlich zu verhindern war. Daher schon mal Thema verfehlt. Wer die Gnade der frühen Geburt und ein intaktes Bildungssystem genossen hat, kann sich von der Solarkonstante (Energimenge, die die Sonne pro qm abgibt) ausreichen, dass es nur für ca. 30% des Energiebedarfs von Deutschland reicht. Wenn wir weiter mehr Zug fahren und auch die Autos immer mehr auf E-Antriebe umstellen, so muss das zu einen Zuwachs führen. Leider ist unsere Politik ( auch dank der Medien) nur noch ein dogmatisches hin und her. Fakten werden beliebig erfunden und verdreht. Es wird gezeigt wieviel Haushalte man mit Windenergie versorgen kann. Nur zeigen, tut es keiner. Auch genaue Aussagen über die Leistung die ein Windanlage liefert. Fehlanzeige. Installiert haben wir ja schon deutlich mehr als Leistung aus Kernernieanlagen. Daher müsste wir die schon längst abeschalten können. Ja wir haben auch mal kurz in diesem Winter Energie an Frankreich geliefet, die wir aus Östereich und Tschechien importiert haben. Die hochgerechnete Energieversorgung für 2040 sieht vor ca 30% vom Ausland zu kaufen. Sonst funktioniert das nicht.
    Die Kosten für Energie sind ja entsprechende dem Politischen Willen extrem angestiegen. Somit werden wir weiterhin arm und dumm bleiben.

  • Diese ganze Energiewende wird eines Tages als der dümmste Schildbürgerstreich aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingegangen sein.

    Wir brauchen eine rasche Umkehr hin zu einer Stromversorgung, die sich an guter Verfügbarkeit und Preiswürdigkeit orientiert. Das ist eine Grundvoraussetzung für einen Industriestandort. Stattdessen verschwenden wir hunderte Milliarden an Stromquellen, die weder sicher noch ökologisch sinnvoll sind. Und das alles vor dem Hintergrund, daß es gar keinen vom menschen verursachen Klimawandel gibt.

  • Sie haben die "Preiswürdigkeit" angesprochen.

    Ihnen ist aber schon bewusst, dass fossile Rohstoffe immer teurer werden und die Kosten für die Endlagerung des gefährlichen, radioaktiven Atommülls nicht abschätzbare Staatssubventionen darstellen.

    Wind und Sonne hingegen sin kostenlos. Zudem sinken die Kosten für derartige Anlagen massiv. Kostete eine Solaranlage vor zwei Jahren noch 3500 €/kW, kostet Sie heute bereits nur noch 1500-1700 €/kW. Damit ist Strom für 0.11-0.15 €/kWh erzeugbar. Aus ihrer Steckdose kostet er aber 0.25 €/kWh, das schreit nach Eigenverbrauch! So können Sie sich einen Teil ihrer Stromerzeugung selbst generieren und den Preis dafür über die Lebensdauer von 25 Jahren konstant halten.

    Solaranlagen bestehen zudem aus Silizium, also Sand und sind nicht gefährlich und stoßen auch kein CO2 aus.
    Die für die Herstellung benötigte Energie ist nach 1-2 Jahren wieder reingeholt.
    Durch die dezentrale Erzeugbarkeit, kann praktisch jeder Solartrom herstellen und zum Konkurrenten für EON/RWE werden.
    Da Solarstrom gerade tagsüber verfügbar ist, wenn viel verbraucht wird, werden tagsüber weniger Spitzenlastkraftwerke benötigt, wodurch der Börsenpreis des Stromes massiv fällt und EON/RWE die Gewinne aus den sehr rentablen Spitzenlastgelddruckmaschinen verloren gehen.

    EON und RWE haben Angst vor Solarenergie.

    PS: Selbst die Angsthaseb von EON haben langsam verstanden, dass man sich realistischen Argumenten nicht verwehren kann - siehe "EON.solar" !

  • Ich bin immer wieder geschockt, wie naiv und teilweise in allen technischen Fragen ungebildet behauptet wird, dass die Energiewende kein Problem darstellt. Fast jeden Tag lese ich die Verzögerungen, die durch zu hohe Umweltauflagen bei den Windparks entstehen etc. Aber so ist es, wenn emotional diskutiert wird. Der größte Witz ist der mit den Solaranlagen, wo die Wertschöpfung in china erfolgt und ich bezahlen darf, das s mein Nachbar die Anlagen installiert und ich mir es nicht leisten kann. Dafür fliegen die jedes Jahr zweimal zum Tauchen ans Ende der Welt, aber mir erzählen die immer wie ökologisch sie leben. Irrsinn mit der Ideologie.

  • @Gast:

    Richtig, Sie zählen einen Teil der durch Ihren Nachbarn erzeugten Energie. So ist das. Für ein Produkt oder eine Dienstleistung, in diesem Fall die Stromerzuegung muss man bezahlen. Sie zahlen ja auch für die Äpfel vom Bauern und die Tomaten aus Holland.

    Zudem muss natürlich festgestellt werden, Sie zahlen mit Ihrer Stromrechnung ja auch die Gewinne von EON und RWE und deren Aktionären - eine massive Umverteilung von unten nach oben. An einer Solaranlage oder einem Windpark kann jeder Teil haben. Es gibt genug erneuerbare Energiegenossenschaften oder Fonds.

    Wahrscheinlich sind sie ein typischer HB Leser, der den ganzen Tag mit Aktien zockt. Das ist für Sie ja sicher alles in Ordnung?!

Mehr zu: Gastkommentar - Unsere Energiewende braucht Hilfe aus Europa