Gastkommentar von Jennifer Morgan Die Bundesregierung braucht mehr als vage Ideen für ihre Klimaziele
Der Autorin ist Geschäftsführerin von Greenpeace International.
Angela Merkel weiß eine ganze Menge über den Klimawandel. Seit sie als Umweltministerin 1995 die erste UN-Klimakonferenz in Berlin eröffnete, kennt sie den zähen politischen Prozess.
Als promovierte Physikerin versteht sie die komplexen Auswirkungen einer steigenden CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Oft spricht Merkel auf internationaler Bühne über die Notwendigkeit, die steigenden Temperaturen zu stoppen, nennt diesen Kampf eine „Frage des Überlebens“.
Nun, da Deutschland für zwei Jahre einen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einnimmt, will die Bundesregierung den Zusammenhang zwischen Klima und Sicherheit zu einem Schwerpunkt ihrer Arbeit dort machen. Es könnte eine gute Nachricht sein. Doch sie droht als hohle Phrase zu verhallen.
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