Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke
Es ist höchste Zeit, die Partnerschaft zwischen den USA und Europa neu zu vermessen. Als Bauplan kann dazu die Idee einer balancierten Partnerschaft dienen.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • ...einfach excellent ...rational und doch empathisch....davon bitte mehr

  • Sehr guter Kommentar von Heiko Maas, dem ist kaum etwas hinzuzufügen.

  • @Herr I. J.
    Ist Beitrag ist ohne Substanz.
    Herr Trump als als Verteidiger der Redefreiheit? Ist schon wieder Karnevall? Sie sind ja ein Büttenschreiber!!!

    Gruß aus Köln, Kölle Alaf!

  • Der Herr Maas hat natürlich in den Grundzügen seiner Analyse völlig Recht.

    Anf. der 90er erschien ein Buch, dass damals das "Ende der Geschichte", den Ende des kalten Krieges zwischen Ost und West heraufziehen sah.
    Diese Klammer, von damals ist aufgelöst und Europa fällt grade aus dem Paradies und hat vom Baum der Erkenntnis gegessen. NATO Partner zoffen sich, stellen an "Vertragspartner" schwer verdauliche Forderungen zur Rüstungsausgabenerhöhung. Da führt zu einer Entfremdung unter Freunden im besonderen.
    Der "Andere" reibt sich die Hände und sieht dem Auseinanderdriften nicht nur genüßlich zu, er verstärkt es. Putins Robotniks mischen sich in den amerikanischen Wahlkampf ein und ich verstehe nicht warum die Republikanische Partei in den USA nicht endlich eingreift und dem Spuk endlich durch eine Absetzung von Trump ein Ende bereitet. Auch England wird noch massiv für dem Austritt bezahlen, nicht das es Europa will aber die Märkte werden England attakieren. Die mentale Unterstützung der USA zum Austritt Englands aus der EU ist ein destruktiver Prozeß und gegen die Stärke d. EU gerichtet.

    Die USA gefährden verschiedene Bündnisse. Andere Bündnisse und Abkommen sind einseitig aufgekündigt worden. Das führt zu Gegegnreaktionen auf europäischer und asiatischer, insbesonder auf chinesischer, Seite.
    Während Anfang der 80er Jahre alle Augen auf Japan gerichtet waren, hat es der chinesische Staat verstanden sich Technologien mit der Hilfe fragwürdiger Methoden anzueignen, Stichwort Gemeinschaftsunternehmen. Im Zusammenhang mit dem erstarken des chinesichen Staates gerieten die USA in wirtschaftlicher Abhängigkeit. China ist der größte Gläubiger der USA.
    Im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Stärke Chinas kann nicht von einer Stärke im westlichen Sinn gesprochen werden. Hinter den chin. Unternehmen verbergen sich in der oft staatliche Institutionen die jederzeit Eingreifen und die Wirtschaft steuern. Gleiches gilt für die Schlüssel- und Schwerindustrie in Russland.

  • Die Unfähigkeit sich in die Lage des Autors zu versetzen ist m. E. n. der Hauptgrund für populistische Kommentare.
    Repräsentativ für die Bundesrepublik wird die demokratisch legitimierte Regierung - sofern das umgesetzt wird was Herr Maas avisiert - eine immer bedeutendere Rolle in der Weltpolitik einnehmen. Eine Rolle auf die wir stolz sein können, da es ein Gegengewicht zur respektfreien haudrauf Politik bildet, die in dieser Welt immer mehr Anklang findet und das basierend auf unwahren und egozentrischen Weltbildern.

  • "Das lassen wir nicht zu."

    Das kommt davon, weil Herr Trump nach der US-Wahl als Feindbild von der Bundesregierung auserkoren wurde und sich Politik und Presse gemeinsam über den US-Präsidenten lustig machten.

    Nun führt er seinen Krieg gegen die deutsche Wirtschaft. Milliarden an Strafzahlungen für deutsche Unternehmen sind die Folge.

    Gegen die USA kann man nichts ausrichten.

    Und noch viel weniger diese Gurkentruppe aus der deutschen Regierung.

    Darüber lacht ein Herr Trump nur und mit ihm Amerika.

    Und wir Bundesbürger schämen uns einer Regierung, die Deutschland abschafft.



  • Das mit dem "Gegengewicht" ist eine gute Idee. Aber bislang sehen wir davon nur Rudimente. Das positivste Beispiel ist vielleicht, dass die EU auf die Trumpsche Drohung mit Einfuhrzöllen mit "Auge um Auge, Zahn um Zahn..." geantwortet hat. Aber ansonsten? In der Regel sehen wir nur liebedienerisches buckeln. Der Weg zu einem wirklichen "Gegengewicht" ist somit noch sehr weit. Oder habe ich beispielweise überhört, dass die Weltgemeinschaft nach dem Austritt von Trump aus dem Klimaschutzabkommen ihn mit einer nicht enden wollender Schelte überzogen hat?

  • Ich orientiere mich lieber an Donald Trump als an Heiko Maas. Donald Trump verteidigt die Redefreiheit anstatt sie durch Strafandrohung gegenüber Social-Media-Platformen zu zerstören. In den USA entscheiden wie in einem Rechtsstaat üblich wenigstens noch Gerichte, was eine Beleidigung, Volksverhetzung oder Herabwürdigung ist und nicht linkslastige angelernte studentische Hilfskräfte in Zensur-Stuben. Ich hoffe. dass nach dieser großen Koalition, die mangels Mehrheit in der Bevölkerung jetzt schon keine mehr ist, endgültig Schluß mit Ihrem politischen Wirken ist, Herr Maas. Denn genug Schaden haben Sie dem (erodierenden) Rechtsstaat deutschland schon zugefügt. Die dauerhaften oppulenten Ruhebezüge und ein saturiertes Leben bei Ihren Genossen in der Toscana ist aus der Sicht vieler Deutscher (100% - 17,5% aktuell o.ä.) sicherlich das kleinere Übel.

Mehr zu: Gastkommentar - Wir lassen nicht zu, dass die USA über unsere Köpfe hinweg handeln