Gastkommentar zur EU-Reform Eine Politik der kollektiven Ausblendung von Fakten ist kein Zukunftsmodell

Die Debatte über Europa muss ehrlicher geführt werden. Es sind nicht die Mahner zur Einhaltung von Maastricht, die dem Projekt Europa Schaden zufügen.
  • Wolfgang Steiger
Frankreichs Staatspräsident hat die deutsche Europapolitik paralysiert. Quelle: AFP
Emmanuel Macron

Frankreichs Staatspräsident hat die deutsche Europapolitik paralysiert.

(Foto: AFP)

Ich habe keine roten Linien, ich habe nur Horizonte.“ Mit diesem Satz hat Frankreichs Präsident Macron 2017 die deutsche Europapolitik paralysiert. Lag doch bis dahin ein zentraler Fokus darauf, immer weiter gehende Forderungen der Südeuropäer nach Haftungsvergemeinschaftung abzulehnen. Man traute sich danach selbst dann nicht aus der Defensive, als der französische Finanzminister Le Maire den deutschen Vorschlag nach einer Insolvenzordnung für überschuldete Euro-Staaten als rote Linie für Frankreich abräumte.

Jetzt weiterlesen

Erhalten Sie Zugriff zu diesem und jedem weiteren Artikel im

Web und in unserer App für 4 Wochen kostenlos.

Weiter

Sie sind bereits registriert? Jetzt einloggen

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%