Hans-Werner Sinn zur Regierungsbildung Gezügelte Angela Merkel als Alternative

Die Debatte um die künftige Bundesregierung ist in vollem Gange. Mit Blick auf die Politik zu Euro und Bankenrettung hätte es einen gewissen Charme, wenn Kanzlerin Angela Merkel weniger Macht hätte. Ein Gastkommentar.
Die CDU-Chefin ist seit 2005 Bundeskanzlerin. Quelle: dpa
Angela Merkel

Die CDU-Chefin ist seit 2005 Bundeskanzlerin.

(Foto: dpa)

Es war die Mahnung seiner „europäischen Freunde“, die Martin Schulz nach eigenem Bekunden umgestimmt hat. Er wird nun doch über eine Große Koalition mit Angela Merkel verhandeln.

Als noch die Jamaika-Koalition verhandelt wurde, sahen die Freunde von Martin Schulz ihre Felle davonschwimmen. Im Erfolgsfall hätte eine solche Koalition nämlich das Finanzministerium der FDP zugesprochen, einer Partei also, die die Abschaffung des fiskalischen Rettungsfonds ESM gefordert hatte, dem viele französische und spanische Banken ihr Überleben verdanken und von dem Frankreich noch viel mehr erwartet. Emmanuel Macron hatte gesagt, er sei tot, wenn FDP-Parteichef Christian Lindner an die Macht komme.

Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Uni München, war Präsident des Ifo-Instituts und Berater des deutschen Wirtschaftsministeriums. Quelle: AFP
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Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Uni München, war Präsident des Ifo-Instituts und Berater des deutschen Wirtschaftsministeriums.

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