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Premium Historiker Jörg Später über die Flüchtlingskrise Euphorie und Katzenjammer

Von der Willkommenskultur des Jahres 2015 zu Beginn der Flüchtlingskrise ist heute nicht mehr allzu viel zu sehen und zu hören. Dabei kennen auch viele Deutsche die Bodenlosigkeit des Exils. Ein Gastbeitrag.
  • Jörg Später
22.06.2017 - 17:06 Uhr
Jörg Später ist Historiker für Neuere Geschichte, Publizist und Buchautor. Zuletzt erschien im Suhrkamp-Verlag sein hochgerühmtes Buch „Siegfried Kracauer – Eine Biographie“.Sie erreichen ihn unter:gastautor @handelsblatt.com Quelle: Privat [M]
Der Autor

Jörg Später ist Historiker für Neuere Geschichte, Publizist und Buchautor. Zuletzt erschien im Suhrkamp-Verlag sein hochgerühmtes Buch „Siegfried Kracauer – Eine Biographie“.Sie erreichen ihn unter:gastautor @handelsblatt.com

(Foto: Privat [M])

Als Hunderttausende von Flüchtlingen während des Jahres 2015 über die Balkanroute nach Deutschland kamen, schien es uns, als habe sich dieses Land neu erfunden. „Welcome Refugees“ hieß es allenthalben, und wer konnte, spendete Kleider, Zeit – oder zumindest Beifall.

Eine freudige Aufregung erfasste große Teile der Bevölkerung, die in die provisorischen Zeltlager kamen, mit anpackten, Anteilnahme zeigten. Viele, die sich gegenüber den Menschen vor allem aus Syrien solidarisch zeigten, waren Patrioten. Ihr Willkommen hatte auch mit der Liebe zum eigenen Land zu tun. „Wir“ helfen „denen“, die in Not sind.

Schon bald aber kamen im reichsten Land Europas erste Ängste auf, ob es nicht doch zu viele Flüchtlinge sind. Zumal die europäischen Nachbarn offenbar weniger großzügig waren, vielmehr der Bundeskanzlerin, die die Grenzen zeitweilig geöffnet hatte, unverantwortliches Handeln vorwarfen.

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