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Zu einer Republik der Chancen gehört auch ein Recht auf Scheitern, findet JuLi-Chef Konstantin Kuhle. Dafür hofft der Nachwuchs-Politiker auf eine neue Kultur, die zweite Chancen einräumt. Auch für seine eigene Partei.

Kommentare

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  • Wenn die Menschen den FDP-Parteivorsitzenden Lindner wegen seiner ehrlosen Nichtrückzahlung seiner KFW-Kredite tadeln, kommt sofort aus der neolibertären Ecke der Satz "Er hat es wenigstens mal versucht". Gemeint ist damit Lindners gescheiterte Firmengründung. Und genau dies ist die Tragödie der neolibertären FDP- Schichten. Hauptsache versucht, und wenn man dabei die ganze Welt anzündet. Eben so darf es nicht sein. Es ist schon noch noch die ganz entscheidende Frage, was man bei seinem Versuch angerichtet hat. Im 19.Jahrhundert hätte man im wirtschaftsliberalen Bürgertum Lindner und seinesgleichen die Pistole auf den Tisch gelegt, das Zimmer verlassen und von Lindner erwartet die Schande seiner auf Staatskosten getätigten Unternehmenspleite in der Farbe seines Blutes zu tilgen. In der heutigen FDP hingegen gilt Bruchlandung auf Staatskosten sogar noch als ehrensteigernd. Im übrigen mögen sich die neolibertären FDP-ler auf ihre Wahlumfragen nichts einbilden. Es ist normal, dass diese Gruppierung dank Medienaufmerksamkeit zur Zeit des Dreikönigstreffens in Umfragen leicht zulegt. Anfang 2014 lag sie sogar über 5 Prozent. Jetzt ist sie in neueren Umfragen sogar wieder auf 3 Prozent zurückgefallen. Da nützen auch die Beinfreiheitspeinlichkeiten gewisser hanseatischer Damen nichts. Nein, die FDP hat fertig, und das ist gut so.

  • und wozu bräuchten wir noch eine weitere Mainstream-Multikulti-Lilalu-Partei? Davon haben wir schliesslich schon 5 im Bundestag.Nein, die FDP hatte eine Riesenchance, hätte sie damals die uns ruinierenden Rettungsschirme abgelehnt. Dann wären sie heute Volkspartei, so aber werden sie den Weg der Bayernpartei gehen, dem einige der anderen Parteien hoffentlich auch bald folgen werden. Nicht umsonst wächst und wächst Pegida trotz medialem und politischem Trommelfeuer.

  • " hätte sie damals die uns ruinierenden Rettungsschirme abgelehnt"
    Diese Rettungsschirme sichern die Gewinne der Banken Hedgefonds und Versicherungen. Und wem gehören die? Natürlich den oft schwerreichen Eignern!

    Die Kosten für die Bürger sind die Gewinne der Finanzverbrecher. Und die FDP ist nun mal die Interssenvertreter dieser Reichen Klientel. Also ist nicht zu erwarten, dass sie etwa tun, um deren Gewinne zu schmälern.

  • Wenn man den aktuellen Umfragen traut, ist die FDP auf niedrigem Niveau im Aufwand.
    www.wahlrecht.de

    Ich vermute, manch ein zwischenzeitlich zur AfD abgewanderter, wirtschaftsliberaler Wähler hat mitbekommen, welchen unappetitlichen, braun-esoterischen Beifang man mit an Land zieht, wenn man am rechten Rand fischt. Da wird einem die FDP gleich viel sympathischer, auch wenn sie ihre liberalen Wurzeln zum größten Teil gekappt hat.

  • @Marcel Europaeer
    Was haben die Farbe "Braun", "Rot" und "Grün" in Deutschland gemeinsamm...das Sozialistische (Gleichmacherei und Bevormundung). Schon mal darüber nachgedacht???!

  • Das braune Geschwätz kann man langsam nicht mehr hören. Sicherlich gibt es einen Bodensatz an Unverbesserlichen, der redet aber in der Partei nicht mit, auch wenn viele Medien etwas anderes transportieren wollen. Im Gegenteil, die Ausschlussverfahren gegen Rechtsaußen, werden knallhart durchgezogen, sollten die Medien auch mal berichten!
    Übrigens im Gegensatz zu der kontinuierlichen Schönfärberei linken Terrors in Deutschland durch ANTIFA-Mobs, wie kürzlich gegen eine Polizeidienststelle in Leipzig, leider nur bei Reuters und FAZ zu lesen!

    Esoterisch ist ja wohl eher die CDUSPDGrüne angehaucht, denn die hoffen immer noch, das der EUR-Crash-Kelch irgendwie an Ihnen vorbei gehen könnte ... weit gefehlt, die Einschläge kommen immer näher und die Kosten für den deutschen Michel steigen täglich rasant. Draghi hat die nächste Stufe der Umverteilung von Mittelschicht nach ganz oben schon gezündet, demnächst mehr zu diesem Thema ...

    Zunehmende Terrorgefahr und völlig unkontrollierte Zuwanderung auf Rekordniveau werden sich auch nicht von allein erledigen ... also wer ist hier esoterisch?

  • Scheitern, ok! Aber das warum ist auch wichtig? Weil die fdp die Wähler belogen und betrogen hat! Insb. wenn sich Ordnungspolitik auf die Fahne schreibt und dann das Gegenteil tut ...

    Die fdp ist tot, lang lebe die AfD!

  • Die FDP vertritt ausschließlich die Reichen - nur die profitierten z.B. von den Steuersenkungen für Millionenerben. Die Bürger bezahlten diese geschenke mit erhöhten Abgaben, mit einer erhöhten Mehrwertsteuer usw.

    Und dafür sollen auch die Reichen die FDP wählen, nur die haben was von denen.

  • Tut mir leid aber die FDP lernt einfach nicht aus ihren Fehlern und rennt dem Grün-Sozialistischen Mainstream in Politik und Presse noch immer hinterher anstatt ein eigenes Marktwirtschaftliches Profil zu entwerfen und zu pflegen. Ansätze gibt es hierfür genug in der Grün-Sozial verseuchten Politik-Medienlandschaft.
    Die Energiewende z.b. mit ihren Marktfeindlichen EEG (Staatliche zwang).

  • Und was ist an diesem neoliberalen Haufen sozialistisch?

    Die FDP vertritt nur die Besserbekommenden, dies ist das Gegenteil von sozial.

    Die 2% Reichen können gerne FDP wählen. Die kauften sich doch bei der FDP auch die entsprechenden Gesetze: Mövenpick, Ernbschaftssteuer usw.

    Vonder Energiewende ala FDP profitierten nur die Eigner der Netzbetreiber usw.

    Es ist genug neoliberal im Lande. Man wird jahrzenhnte daran zu leiden haben!