Prüfers Kolumne Im Frühjahr sabotieren Pollen die Leistungsfähigkeit der Deutschen

Statt einer hippen Nahrungsmittelunverträglichkeit leidet unser Autor unter Heuschnupfen – und mit ihm die ganze Wirtschaft.
Offenbar gilt Heuschnupfen nicht als ein Anzeichen besonderer Sensibilität, sondern einfach als Handicap. Quelle: dpa
Birkenblüten

Offenbar gilt Heuschnupfen nicht als ein Anzeichen besonderer Sensibilität, sondern einfach als Handicap.

(Foto: dpa)

Ich bin in diesen Tagen sehr angeschlagen, es liegt am Heuschnupfen. Ich finde Heuschnupfen hört sich verharmlosend an. Ich habe sehr wenig Kontakt mit Heu, ich wüsste gar nicht, woher ich in der Großstadt welches hernehmen sollte. Aber trotzdem sind meine Augen und meine Atemwege ein reines Krisengebiet.

Es fällt mir immer wieder ein, wenn im April die ersten Sonnenstrahlen kommen, dass ich mich ja schon im Herbst einer Hyposensibilisierungs-Therapie hätte unterziehe müssen, für die es nun zu spät ist. Der Rest des Frühjahrs ist für mich Tränen, Rotz und Nasenspray.

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