Viviane Reding und Olli Rehn EU-Kommissare mahnen weitere Reformen an

Europa steht vor einem Wirtschaftsaufschwung, wenn weite Reformen vorangetrieben werden. „Sämtliche Mühen zahlen sich aus“, sagen die EU-Kommissare – insbesondere Krisenländer wie Irland und Portugal machten Mut.
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EU-Kommissarin Viviane Reding: „Die Europäer haben zu Beginn des Jahres 2014 einige Gründe, mit Zuversicht nach vorn zu blicken.“ Quelle: dpa

EU-Kommissarin Viviane Reding: „Die Europäer haben zu Beginn des Jahres 2014 einige Gründe, mit Zuversicht nach vorn zu blicken.“

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BerlinDie EU-Kommissare Viviane Reding und Olli Rehn rechnen in diesem Jahr mit einem wirtschaftlichen Aufschwung, wenn Europa weite Reformen vorantreibt. „Wenn wir den Reformkurs beibehalten, kann Europa in diesem Jahr und darüber hinaus auf eine zunehmende wirtschaftliche Erholung hoffen“, schreiben die Vizepräsidenten der EU-Kommission in einem gemeinsamen Gastbeitrag für das Handelsblatt.

Für viele Bürger seien die schwierigen Zeiten noch nicht vorbei. „Dennoch haben die Europäer zu Beginn des Jahres 2014 einige Gründe, mit Zuversicht nach vorn zu blicken.“ Die jüngsten Arbeitslosenzahlen zeigten eine Trendwende, gerade in Krisenländern wie Irland und Portugal gebe es Beschäftigungszuwächse. „Seit dem Sommer lässt sich eine wirtschaftliche Erholung in Europa feststellen, die sich 2014 beschleunigen dürfte“, so EU- Kommissare. Die Euro-Rettungspolitik der vergangenen Jahre zeige Wirkung. „Sämtliche Mühen, die die Europäer zur Überwindung der Krise auf sich genommen haben, zahlen sich aus“, schreiben sie.

Gleichzeitig mahnten Reding und Rehn, dass weitere Anstrengungen notwendig seien. Die Staaten müssten ihre Strukturreformen fortsetzen. „Zweitens braucht Europa ein gut funktionierendes Bankensystem, um Investitionen zu fördern und den erforderlichen Strukturwandel zu finanzieren.“ Durch die Bankenunion werde sichergestellt, dass unsere Banken solide seien und im Dienste der europäischen Wirtschaft Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen unterstützten.

„Drittens brauchen wir solide Rahmenregeln für eine europäische Wirtschafts- und Finanzpolitik“, forderten Reding und Rehn. Im Herbst habe die Kommission erstmals die Haushaltsentwürfe der Länder der Euro-Zone prüfen können, dies sei „ein großer Schritt nach vorn in der Koordinierung der Wirtschaftspolitik“.

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  • jhi
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7 Kommentare zu "Viviane Reding und Olli Rehn: EU-Kommissare mahnen weitere Reformen an"

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    Wie wäre es denn wenn Pofalla als EU- Kasper antritt u. jedem EU- Beauftragtem sagt "Ich kann deine Fresse nicht mehr sehen." Damit hätte er endlich mal einen guten Job gemacht .

    Die deutschen Bürger haben eine Lügenpolitik dieser sogenannten EU -Kommissare satt.

    Die ganze Südzone mit Frankreich liegt hier in einem Blackout u. das realisiert eine Rezession.

    Also bitte erst denken u. dann an die Öffentlichkeit treten.

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  • Von welchen Reformen quatschen die eigentlich?
    Purer Euro-Sozialismus. Ideologiegeladene "politische Projekte" werden immer in Unfreiheit münden!

  • Wie kann man von einen zu erwartenden Wirtschaftsaufschwung in der EU reden, wenn man gleichzeitig enorme Summen an Kaufkraft vernichtet.

  • Dringend erforderliche Reformen, die ein wie auch immer geartetes Wachstum z.B. in Griechenland erzeugen könnten, werden von demn dort vorherrschenden Verschwendungsmilieu sofort wieder umgekehrt, sobald sich auch nur ein Krümelchen Erfolg einstellt.

  • Zitat : Europa steht vor einem Wirtschaftsaufschwung, wenn weite Reformen vorangetrieben werden.

    - und die Madam hat die Haare schön.................!

  • Die Verlautbarungen aus Brüssel kann man unter die Rubrik
    fassen: 2 X 2 = 5, weil es eben so seien soll.
    Solange die Arbeitslosigkeit in Süd- und Osteuropa (EU)
    bei 20 - 25 % liegt und viele im Niedriglohsektor arbeiten wird es keinen Aufschwung geben. Mit welchem Geld sollen diese Bürger konsumieren?
    Die europäischen Firmen u. amerikanischen Firmen investieren doch meist in Ostasien und bauen dort neue Fabriken u. Dienstleistungsunternehmen. Solange sich dies nicht ändert, wird es auch keinen Aufschwung hier geben. Wenn der Staat versucht dies auszugleichen, indem er selbst Arbeitsplätze schafft, beschleunigt er seinen eigenen Zusammenbruch, spätestens, wenn nichts mehr in der Kasse ist, was man noch verteilen könnte.

  • Diesen Lügnern glaubt keiner. Die EU hat den Südeuropäern vor der Euroeinführung auch goldene Zeiten versprochen. Stattdessen wurden ganze Bevölkerungsschichten arbeitslos, Generationen junger Menschen haben keine Zukunft.

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