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Premium Gastkommentar „Homo oeconomicus“ Die EZB zerstört die Inflationsbremse

Bert Rürup hat im Handelsblatt unter Verweis auf die Modern Monetary Theory meine Warnung vor Inflation kritisiert. Seine Gegenthese verkennt das Problem.
30.12.2020 - 14:42 Uhr
Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie an der Uni München und ehemaliger Präsident des Ifo-Instituts. Quelle: imago/Future Image
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Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie an der Uni München und ehemaliger Präsident des Ifo-Instituts.

(Foto: imago/Future Image)

Kann man wirklich gefahrlos aus der Druckerpresse leben, wie es die Vertreter der Modern Monetary Theory (MMT) meinen. Kann man es dann den Staaten überlassen, das viele Geld durch Steuererhöhungen wieder einzusammeln, sollte es eine Inflation geben?

Der Chefökonom des Handelsblatts, Bert Rürup, scheint dies zu glauben. Die traditionelle Ökonomie, die einen solchen Optimismus für unbegründet hält, bezichtigt er der „Eselei“. Sie werde von der Realität der Notenbanken überholt.

Führende Ökonomen der Welt wie Kenneth Rogoff oder Lawrence Summers sehen das freilich ganz anders. Sie nennen die MMT „modernen monetären Unsinn“ oder „Voodoo-Ökonomik unserer Zeit“. Tatsächlich steht das von der MMT beschriebene Verhalten nicht nur im offenen Widerspruch zum Vertrag von Maastricht, sondern auch zu der Beobachtung, dass die Staaten der Euro-Zone stets mehr Schulden gemacht haben, als sie durften.

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