Chefetage Wie man seinen liberalen Flügel verliert

Die Union verschreckt mit ihrer Gespensterdebatte über die Zuwanderung einen Teil ihrer Kernwähler. Dabei müssten wir die besten Köpfe für Deutschland gewinnen.
  • Bernd Ziesemer
10 Kommentare
Bernd Ziesemer ist Publizist und war viele Jahre Chefredakteur des Handelsblatts.

Bernd Ziesemer ist Publizist und war viele Jahre Chefredakteur des Handelsblatts.

Angela Merkel betont bei jeder passenden Gelegenheit, die Union stütze sich auf drei geistige Strömungen: die christlich-soziale, die konservative sowie die liberale. Wenn man die gegenwärtige Geisterdebatte über die Zuwanderung aus anderen Kulturkreisen verfolgt, muss man zu dem Ergebnis kommen: CDU und vor allem CSU sind auf dem besten Wege, ihre freiheitliche Gefolgschaft zu verprellen.

Neben Horst Seehofer, dem Irrlicht aus dem Süden, positionieren sich nun auch einige CDU-Granden als Kritiker einer liberalen Einwanderungspolitik. Der neue hessische Ministerpräsident Volker Bouffier demonstrierte dabei in der vergangenen Woche seine besondere ökonomische Inkompetenz. Die Politik dürfe auf keinen Fall versuchen, die demografischen Probleme Deutschlands durch Einwanderung zu lösen, erklärte der CDU-Politiker in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Ja wie denn sonst? Die nicht geborenen Kinder deutscher Familien kann niemand mehr herbeizaubern. Aktiv beeinflussen können wir allein die Zuwanderung.

Nicht einmal rechnen kann Bouffier. In seinem Interview orakelte er: "Stellen Sie sich vor, nach Wiesbaden kämen jedes Jahr 10 000 neue Einwanderer. Wo sollen die wohnen?" Man kann den Ministerpräsidenten mit einer einfachen Modellrechnung beruhigen: In Deutschland leben 82 Millionen Menschen, in Wiesbaden 277 000. Das entspricht einem Anteil von rund 0,3 Prozent an der Gesamtbevölkerung. Die Bundesregierung unterstellt gegenwärtig in ihren Prognosen eine jährliche Zuwanderung von 200 000 (die allerdings nicht erreicht wird). Auf Wiesbaden entfallen danach rechnerisch gerade einmal 600 Einwanderer pro Jahr. Um Bouffiers fantastische Zahl von 10 000 in Wiesbaden zu erreichen, müssten also gut und gerne zwei bis drei Millionen Menschen pro Jahr zu uns kommen. Das ist utopisch.

Bouffiers Zahlenspiele sind leider typisch für die Diskussionskultur à la Seehofer. Es geht dabei nicht um die notwendige Auseinandersetzung über die Frage, wie eine realistische und illusionslose Politik zur Steuerung der Einwanderung aussehen könnte. Es geht allein um den Punktgewinn in gewissen Bevölkerungsschichten, mit denen die Liberalen in- und außerhalb der Union nichts zu tun haben möchten. Eigentlich brauchen wir eine Debatte darüber, wie wir die besten Köpfe nach Deutschland holen können. Bekommen haben wir wieder einmal eine Diskussion, wie man die Schotten bei uns möglichst noch dichter macht.

Fremder Kulturkreis? Viele Iraner beispielsweise, die in Deutschland leben, arbeiten als Ärzte, Ingenieure und Wissenschaftler. Ihre Kinder gehören zu den besten Schülern der Gymnasien. Die Bürger Wiesbadens könnten sich glücklich schätzen, wenn es mehr solcher Einwanderer zu ihnen verschlagen sollte.

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10 Kommentare zu "Chefetage: Wie man seinen liberalen Flügel verliert"

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  • in zeiten von web 2.0, globalisierter wirtschaft und nahezu freiem internationalem kapitalverkehr die nationale keule wieder zu schwingen, ist nicht nur kurzsichtig und verantwortungslos gegenüber unserer gesellschaft, sondern einfach nur ewig gestrig und saublöd. dabei könnte sich deutschland doch problemlos als reizvolles einwanderungsland präsentieren. öffentliche sicherheit, ein hohes maß an lebensqualität und die aussicht auf herausfordernde tätigkeiten bei international erfolgreichen und renommierten unternehmen findet man nicht so einfach überall. aber angesichts einer im internationalen vergleich eher mittelprächtigen entlohnung, einer alles andere als dynamisch verlaufenden entwicklung der realeinkommen in den letzten 15 jahren und einer zukünftig weiterhin steigenden belastung der arbeitseinkommen mit abgaben ist im internationalen wettbewerb um high potentials gegenüber konkurrenten wie der schweiz, österreich, benelux, skandinavien, london, ny oder singapur kein stich zu machen. wenn dazu noch von prominenter stelle in der öffentlichkeit eine willkommenskultur gepflegt wird, die sich in platten floskeln wie "multikulti ist gescheitert" äußert, darf man sich als arbeitgeber zukünftig nicht beschweren, wenn die verhandlungsmacht in lohnverhandlungen zunehmend eingeschränkt wird. für diesen satz wird man frau merkel daher noch sehr lange dankbar sein...

  • Ach, edler Herr Ziesemer, vormals Chefredakteur etc.
    Kommen Sie doch aus ihrem Villenviertel heraus und von ihrer ideologischem Gutmenschenillusion herunter und öffnen Sie die Augen. Klar gibt es den einen oder anderen iranischen Arzt, doch auf jeden solchen kommen hier hunderte hartzender Moslems mit nix Schule. Und auch Null bock drauf oder gar arbeiten.

  • @Peter Scholz
    danke für das nette Kompliment

    @JSautter
    Sie haben meinen beitrag wohl nicht richtig verstanden.
    ich habe nichts gegen Zuwanderung, so wie ich ja auch schrieb. Aber das derzeitige Geschrei nach massenhafter Zuwanderung weil angeblich Fachkräfte fehlen, ist verlogen.
    Es dient lediglich der weiteren Lohndrückerei.
    Sachschen will ja nun das Eingangsgehalt von 66.000 auf 40.000 € herabsetzen für Zuwanderer.
    Das heißt im Klartext aber, dass ein hiesiger ing, Wissenschaftler etc. nur noch Arbeit angeboten bekommt, die unter 40.000 € liegen.
    Ergo gehen weiterhin Deutsche weg aus diesem Land.
    Wenn ein Studium sich nicht mehr lohnt, weil es sich auch finanziell anschließend nicht mehr auszahlt, stimmt etwas nicht.
    Und ein ing. aus dem Ausland wird hier kaum für 40.000 € arbeiten, der hat dann Netto nicht mal 1.600 €, der zieht gleich weiter.
    Also kann es so schlimm mit dem Fachkräftemangeel nicht sein, wenn schon für angeblicher Hochqualifizierte aus dem Ausland die Gehälter nach unten gehen.
    Mal z. b. ich habe kein Studium, wohl aber eine sehr fundierte Fachschulausbildung und versteuere schon etwas mehr als 45.000 €.
    Mein Sohn hat Studium mit Prädikatsabschluß und fängt jetzt an für 70.000 € und so muß es sein.
    Er hat Göück gehabt, ich weiß.
    Ausbildungen müssen sich lohnen, sonst brauche wir keine.
    Wenn ein Assistenzartz im Klinikum nicht mehr verdient als eine ganz normale Angestellte bei der Krankenkasse muß man sich fragen wofür er ein schweres Studium hngelegt hat und in seinem Job eine hohe Verantwortung hat.
    Es wird Zeit, dass das alles wieder in normakle bahnen kommt, denn in unsrem Land haben sich die Gehaltskoordinaten enorm nach unten verschoben.
    Wobei aber auch die bürgr wieder begreifen müssen, dass man als einfache Kassiererin z. b.nicht die Anspüche stellen kann, wie der Abteilungsleiter.
    Und auch ich, obwohl sehr gut verdienend, kann nicht die Ansprüche stellen wie mein Anwalt.
    Wir sind mit diesen Abstufungen, die es überall gibt, immer gut gefahren ohne Neiddiskussionen und da müssen wir wieder hin
    Eine Mexikoreise zu buchen, auf diese idee wäre eine Verkäuferin/bürohilfe etc. vor 30 Jahren nicht gekommen, heute benehmen sich viele Menschen als würde ihnen ihre Fernreise per Gesetz zustehen, müssen sie aber mal 10 € für ein Schulbuch hinlegen rufen sie nach dem Staat.
    Hier gebe ich sogar Westerwelle Recht, wenn er Eigenverantwortung anmahnt
    Schon früher konnten nicht alle Eltern ihre Kinder z. b. mal nach England schicken für eine Weile zum Sprachen elernen, das war so und führte nicht zu Neid.
    ich konnte es mir leisten und wurde dafür dumm angemacht, nach dem Motto muß das denn sein, andere könnten das nicht.
    Gleichmacherei aber nützt niemanden, dann hätten wir Sozialismus, allerdings Arroganz auch nicht.
    Kinder deren Eltern nicht so viel haben, kann man anders mit einbinden, ich habe das immer getan.
    Und auch da muß diese Gesellschaft wieder hin. Wo ist das Problem wenn Reiche und Gutverdiener mal in der Schule jeden Monat einen gewissen betrag in die Klassenkasse tun und damit könnte man das Essen bezahlen, für die, die es nicht haben? Und evtl. sogar die Klassenfahrt.
    Das sollte selbstverständlich sein und nicht mit Gutscheinen oder so einem Kram Kinder ausgrenzen.
    umdenken auf allen Ebenen ist gefragt
    Diese Mißstände müssen beseitigt werden
    Und dazu gehört, dass das Geschrei nach noch mehr Zuwanderung jetzt ganz sicher nicht zielführend ist.
    Kindergeld für besserverdiener und Reiche gehört z. b. komplett abgeschafft
    Unser Staat muß endich lernen mit Geld richtig umzugehen, aber auch die Firmen an die Leine legen, die glauben, nur mit Lohndrückerei ihre Taschen zu füllen.
    Die Wirtschaft ist für die Menschen da und nicht die Menschen für die Wirtschaft.

  • @Peter Scholz

    Nicht aufgeben! Man hat immerhin noch den Spaß gewissen Leuten ihre pol.Clownereien als reine Zirkusnummer vorzuführen.
    Ansonsten hilft in allen Lebenslagen Arthur Schopenhauer. Hier ist reine Luft. Alles Gute für den kommenden Winter.

  • ja, ja, Chefetage! Oben sitzen und mit den kurzen beinen keine bodenhaftung haben.
    Wie Frau Steer (Perle des Forums) und Frau/Herr C.Meyer richtig ausführen, liegt das Hauptproblem bei unserem Nachwuchs. Wenn in diesem Land wirklich etwas gescheitet ist, dann ist es die vollkommen dämliche Familienpolitik.
    Wer heute in die von den Politikern versaute Welt noch Kinder setzt, kann nur verrückt sein. Da gibt man ein normal entwickeltes Kind in den Kindergarten und nach kurzer Zeit ist es verhaltensgestört. Noch schlimmer wird es mit der Schule.
    Dann kommt, daß Ehen viel zu schnell geschlossen werden (wenn überhaupt); oft ohne Kenntnis der Eltern. Unberücksichtigt bleibt, daß man nicht nur die "große" Liebe heiratet, sondern eine ganze Familie. Die muß man erst einmal kennengelernt haben. Schließlich ist es die Familie und nicht das Sozialamt, die über Schwierigkeiten hinweg hilft. Hier ist verloren gegangene Kultur aufzuarbeiten.
    Und weil das nicht so einfach rückholbar ist, braucht man auch erst gar nicht nach dem Prinzip Gießkanne vorgehen. Man bekommt neue familiengerechte Lebensräume nur hin, wenn sie nach außen abgeschlossen sind; d.h. autark sind. -Schule braucht Ruhe-

    Das stat. bundesamt hat die bevölkerungsentwicklung für die nächsten 50 Jahre hochgerechnet und einen Abgang von 17 Mio. bürgern ausgewiesen. Nun, es gibt soetwas wie einen Quantensprung und den sehe ich in den nächsten 20-25 Jahren. Dann nämlich, wenn aufgrund des sog. Pillenknicks berufseinsteiger für 2 Rentner zu sorgen haben und genau dann wird die Abwanderung sprunghaft ansteigen. Soziales Elend ist die unweigerliche Folge.
    Wer hier nun glaubt, durch Zuwanderung ausgleichen zu können, wird den besagten Quantensprung früher als gedacht erleben. Hier in dieser Größenordnung an Zuwanderung von außerhalb der EU zu glauben, ist reinste Phantasie, zumal iran kein Dauerzustand ist und viele iraner in ihre Heimat zurückkehren werden.

    Nebenbei haben wir noch das Problem der Verschuldung, fehlender Arbeitsplätze und fehlender Rücklagen für die Pensionen. Aber S21 ist wichtig.

    Dieses Thema bearbeite ich ich seit 1973 und eigentlich müßte es jeder bundespolitiker kennen. ich bin dabei Rentner geworden und habe mir dabei Tinitus und Depressionen eingehandelt. Letzten Winter glaubte ich schon, ins Gras beißen zu müssen.
    Vielleicht bringt es dieser Winter.

    http://www.bps-niedenstein.de/

    n-tv berichtet, daß 20% der Unternehmer impotent sind. Der Streß macht es möglich! Ja, der Franzose ist da vorsichtiger.

  • Selbstverständlich hat M. Steer recht, aber soweit können Zukurzdenker wie Herr Ziesemer nicht gehen. Das verstößt gegen die PC. Selbstverständich muß durch geeignete Familienpolitik die Geburtsrate in D. erhöht werden (D.1,3 Frankreich 2,0 UK 1,98 USA 2,1 )denn selbstverständlich kann durch keine noch so expansive Einwanderungspoiltik das demografische Desaster der kommenden Jahrzehnte in Deutschland bewältigt werden.Die anvisierten besten Köpfe mögen kommen aber zum 4.Mal selbstverständlich werden sie nie und nimmer ausreichen wenn wir nicht im eigenen Land für eine zureichende Geburtsrate und beste Ausbildung sorgen. Also 1. die guten Leute,die in Deutschland sind durch geeignete Maßnahmen (beste bezahlung,Familienfreundlichkeit) halten. 2.verstärkte Werbung für naturwissenschaftliche, technische Fächer bei studierfähigen Jugendlichen im eigenen Land.3. Sorge tragen für ein familienfreundliches, nachwuchsförderndes Klima in Deutschland. Und zu Klarstellung, kein vernünftiger Mensch hat etwas gegen gut ausgebildete ingenieure aus dem iran oder indien aber wenn wir uns nicht selbst gewaltigst in den nächsten Jahren auf die Hinterbeine stellen werden wir verlieren Also nochmals:Herr Ziesemer irrt wenn er glaubt nur durch Einwanderung könnten Probleme gelöst werden.

  • Tja, Sie sind ein Exemplar der Leute, die Frau Merkel oder auch Herr Seehofer meint einfangen zu müssen - auf Teufel komm raus und zur Not wider besseres Wissen.

    Sie schreiben. "ich glabe nicht, dass die Union damit ihre liberalen Wähler verprellt. Denn auch die haben die Schnauze gestrichen voll von dieser ungezügelten Einwanderung momentan."
    Haben Sie den Artikel gelesen? Die Einwanderung ist de facto zum Erliegen gekommen, obwohl die Wirtschaft die Leute dringend braucht: das sagen Wirtschaftsvertreter allenthalben, aber Fakten vermögen offenbar nichts gegen das dumfe Ressentiment "wir haben die Schnauze gestrichen voll von der ungezügelten Einwanderung...".

    Das ist das erschreckende, und tatsächlich ein echtes Dilemma für Politiker, dass wahrscheinlich sehr viele Leute so denken - und wählen! in DiESEM Punkt irrt der Autor womöglich!

  • Genau, irrlicht Seehofer im Süden, irrlicht bouffier im Westen, etc. etc. Die Union macht sich genau so unmöglich wie die FDP. Das Fatale ist nur, dass SPD, Grüne und Linke noch schlimmer sind und keine Alternative darstellen. Deshalb ist Deutschland für kluge Ausländerköpfe auch alles andere als attraktiv. Wir sollten deshalb eher über ein geregeltes Schrumpfkonzept diskutieren, wie wir mit weniger Menschen trotzdem den Lebensstandard halten können.

  • Herr Ziesemer,
    ja und nein zu ihren Artikel.
    ich glabe nicht, dass die Union damit ihre liberalen Wähler verprellt. Denn auch die haben die Schnauze gestrichen voll von dieser ungezügelten Einwanderung momentan.
    Und es hat doch keiner was gegen jemanden der bei uns als Wissenschaftler oder als Prof an der Uni tätig ist. Entweder für eine Weile oder er bleibt dann ganz. Das gab es immer und das ist ja auch in Ordnung.

    Und was den demografischen Faktor betrifft, so bin ich da ein wenig anderer Meinung. Wenn Deutschland mal wieder ein wenig schrumpft, bevölkerungsmäßig, aber alle im Arbeitsprozess sind, ist das kein Weltuntergang, im Gegenteil.
    Das setzt aber vorraus, dass der Schlendrian in den Schulen aufhört, dass wieder ordentliche an den Schulen gelehrt wird und ncht Lerninhalte und Niveau ständig nach unten gehen, nur damti auch der Dümmste noch Abi macht.
    Was will man denn seit der Rot-Grünen Regierung eigentlich?
    Eine riesige neue Völkrwnaderung? Die Polen kommen zu uns, in Polen fehlen sie irgendwann bzw. jetzt schon, die Unganr gehen nach Polen, die Deutschen hauen sowiso in Scharen ab, weil sie hier keine Jobs finden, obwohl hoch qualifiziert, weil man sie nicht will. Also was soll das?
    160.000 Deutsche verlassen jedes Jahr das Land und zwar genau die Fachkräfte die man hier doch angeblich sucht.
    Hier müssen erst einmal die Hausaufgaben gemacht werden.
    Und dann holen wir uns inder, weil wir angeblich keine Fachkräfte haben, die Leute fehlen dann dort und wir zahlen Entwicklugnshilfe.
    Wie blöde ist das denn?
    Dies alles muß mal beendet werden.
    Und wie ich oben schireb normalisiert werden.

    Und warum bekommt man denn hier keine Kinder mehr?
    Weil a.) die Emanzipation derart übertrieben wird, dass einem schlecht werden kann
    Frau müssen gefälligst "Karriere" machen, ihre Kidner g efälligst sofort in Staatserziehung geben, nur dann sind sie gute Frauen. Wie blöde ist das denn? und
    b.) Studienabgänger nur als unbezahlte Praktikanten eingestellt werden oder für Minilöhne arbeiten müssen.
    Wer nicht weiß, ob er morgen noch einen Job hat, wer so wenig verdient, dass er selbst kaum durch kommt, der setzt keine Kinder in die Welt.
    Und dieses dümmliche Elterngeld nützt nur den Reichen, die ohnehin schon genug haben
    Also das war mal wieder eine Umverteilung von unten nach oben.
    Denn die kleine verkäuferin hat von diesem Elterngeld nichts. Aber die Frau Rechtsanwältin wird vom kleinen Steurzahler nun hoch subventioniert.
    Nein, ich gehöre sicher auch zum liberalen bürgerlichen Flügel der CDU, aber so wie derzeit kann es nicht weitergehen.
    Das wird unbweigerlich zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen, das befürchte ich nämlich

  • Neulich ist ein mir bekannter iraner (erfolgreiches bWL Studium, perfektes Deutsch) zurückgekehrt in sein Land:
    Grund: Deutlich bessere berufsaussichten (er hat auch sofort einen Job gefunden), in Deutschland wurden nur Praktika und Sklavenarbeit angeboten.

    Fachkräfte verlassen Deutschland, denn überall woanders verdient man mehr. Wer das nicht wahrnimmt, ist keine echte Fachkraft.

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