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Tijen Onaran
Sozialismus ist nicht die Lösung für Europas gegenwärtige und künftige Probleme. Aber Kritik am Kapitalismus ist wichtig – und eine große Chance.

Kommentare

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  • - Forstetzung -

    Absolut erforderlich, um die schlimmsten gesellschaftlichen Verheerungen noch verhindern zu können, wäre daher die SOFORTIGE Abschaffung der Zentralbanken und des staatlichen Geld- und Zinsmonopols - und stattdessen die Einführung von FREIEM MARKTGELD bzw. KONKURRIERENDEM PRIVATGELD.
    Genau das wäre aber garantiert NICHT im Sinne von "Kommi-Kevins" staatlichen Allmachtsphantasien...

  • Die "Systemdebatte" aufgrund "Kommi-Kevins" Enteignungsphantasien ist einzig und alleine wichtig, um herauszufinden, ob wir ÜBERHAUPT im Kapitalismus gelebt haben. Und NEIN, das haben wir nicht. Die Masse dert Menschen wurde diesbezüglich schlicht und ergreifend böse verscheißert.
    Das jetzige Wirtschaftssystem ist in seinen Hauptfundamenten nämlich keineswegs marktwirtschaftlich, sondern im Gegenteil SOZIALISTISCH:
    "Wie war es möglich, dass unsere Vorfahren zwar Marktwirtschaften errichten wollten, also Ordnungsgebilde der wirtschatflichen, persönlichen und politischen Freiheit, (...) , dass sie aber die sozio-ökonomischen Großsektoren ihrer Gesellschaften, nämlich das Bildungswesen, das Gesundheitswesen und das Rentensystem als kollektivistische Staatsapparate konstruiert haben? Viel schlimmer noch: Wie kamen die Menschen jener Zeit auf die perverse, ja selbstzerstörerische Idee, ihre vermeintliche Marktwirtschaft auf zwei sozialistischen Fundamenten zu errichten: Auf einem STAATSMONOPOLISTISCHEN ZWANGSGELD UND EINEM ZENTRALPLANWIRTSCHAFTLICHEN SYSTEM DES ZINSDIKTATS? Sie hätten doch wissen müssen, dass jede auf sozialistischen Grundpfeilern errichtete Wirtschaft und Gesellschaft früher oder später zusammenbrechen muss. (...)
    Wieso haben sogar die meisten Ökonomen jener Zeit diesem Wahn gefrönt und die Menschen nicht aufgeklärt, sondern sie - erneut - ins Verderben rennen lassen?" (aus dem Vorwort zu Roland Baader: Geldsozialismus, Gräfelfing: Resch Verlag, 2010, S. 5f.)

    Das staatsmonopolistische Zwangsgeld und das zentralplanwirtschaftliche System des Zinsdiktats ist dabei die 1:1-Umsetzung (!!!) von Punkt 5 aus dem KOMMUNISTISCHEN MANIFEST von Marx / Engels:

    >> "5) Centralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol. " <<
    https://de.wikisource.org/wiki/Manifest_der_Kommunistischen_Partei_(1848)

  • Nachtrag:

    der Weltgeist im hegelschen Sinne schreitet voran und hat die Stufe primitiven sozialistischen Wirtschaftens hinter sich gelassen. das heißt nicht dass die Theoreme von Marx oder Mandel ( tendenzieller Fall der Profitrate ) falsch sind, sondern dass es einer neuen Auflösung bedarf im wirtschaftlichen Handeln. ohne
    ein Fetischist des privat Eigentums zu sein, ist er der Anker gewesen zum jetzigen bundesdeutschen Wirtschaftswunder. der Mittelstand ist die tragende Kraft und der soziale Ausgleich der sicher Verbesserung bedarf aber nicht einer grundsätzlichen Auflösung.

  • Sehr geehrter Herr Indset,
    ich widerspreche Ihnen als Hegelianer. es geht nicht um das banale Thema These und Antithese, sondern
    um die hegelsche Erkenntnis, das der Prozess zur Erkenntnis unmittelbar mit der Erkenntnis verknüpft ist
    und zum Verständnis beiträgt, heißt, dass in einer komplexen Welt es keine einfachen Erkenntnisse gibt
    und die Energiewende ist äußerst komplex wird aber auf dem Niveau von postulierten Glaubensbekenntnisse geführt oder durch Untätigkeit ignoriert. wir bräuchten einen technologisch und wirtschaftlich durchdachten Masterplan der Energiewende, der permanent auf seine Erfolghaftigkeit überprüft wird. die System Frage bezüglich der Nachhaltigkeit sozialistischen Wirtschaften ist schon längst beantwortet und wird nicht besser,dass man Sie wiederholt und aus der Vergangenheit nichts gelernt hat,
    das gehört auch zu Hegel, prozesshaftes Weiterdenken und nicht redundante Vergangenheits-Romantik.
    wenn sozialistische Ideen, dann ganz neu postuliert und eingesetzt, aber nicht als Enteignungsphantasie.

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